Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft

 

XXIV European Stroke Conference ESC

12.05. - 15.05.2015 in Wien
Welcome Address:
ESC2015-WelcomeAddress
Homepage:
www.eurostroke.eu/

  

Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Nach dem Schlaganfall: Vorhofflimmern bei jedem zehnten Patient

Berlin, Juni 2014 – Die langfristige und lückenlose Überwachung von Patienten nach einem Schlaganfall unbekannter Ursache (kryptogener Schlaganfall) liefert in vielen Fällen Hinweise auf ein zugrunde liegendes Vorhofflimmern. So lautet das Ergebnis einer Untersuchung von 441 Patienten, das heute im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Durch einen unter die Haut implantierten Eventrecorder konnte im ersten Halbjahr nach dem Schlaganfall bei sechs Mal mehr Patienten ein Vorhofflimmern nachgewiesen werden als bei der konventionellen Überwachung mit Standard-EKGs.
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Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Schlaganfall: Weltweit erkranken immer mehr jüngere Menschen
Die Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes kann Schlaganfälle verhindern

Berlin, Februar 2014 – Einen Schlaganfall, früher eine Erkrankung des höheren Alters, erleiden heute immer häufiger Menschen, die in der Mitte des Lebens stehen. Dies zeigt eine neue Auswertung der weltweit ausgerichteten „Global Burden of Disease"-Studie, die im Januar 2014 in der renommierten Fachzeitschrift „Lancet" veröffentlicht wurde. So ist in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren die Sterberate deutlich gesunken, wohingegen beispielsweise in Russland besonders viele Menschen am Schlaganfall sterben.
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Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Demenz: Cholesterinsenker sind nicht schädlich für das Gedächtnis. Schützen sie sogar vor der Vergesslichkeit?

Berlin, Januar 2013 – Die Sorge, dass die häufig verschriebene Medikamentenklasse der Cholesterinsenker (Statine) das Gedächtnis schädigen könnte, scheint unbegründet. In einer Übersichtsarbeit, bei der Studien mit mehr als 23.000 Männern und Frauen ausgewertet worden waren, fanden US-Forscher bei kurzfristiger Einnahme kein erhöhtes Risiko und bei längerer sogar einen Schutzeffekt. 
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Schlaganfall-Hospitationen - Termine 2014

Eine Hospitation in einem neurologischen und universitären Kompetenzzentrum unterstützt Sie dabei, Einblicke in aktuelle Behandlungsstrukturen und moderne therapeutische Konzepte zu erlangen und diese mit den hauseigenen zu vergleichen. Nutzen Sie die Möglichkeiten, anderen erfahrenen Kollegen zu assistieren und über die Schulter zu schauen. 
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Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Schlaganfall: Langzeit-EKG identifiziert mehr Hochrisikopatienten mit Vorhofflimmern

20. Dezember 2013 – Die Schlaganfallursache Vorhofflimmern kann bei Patienten mit einem besonders hohen Wiederholungsrisiko durch eine verlängerte Überwachung mit dem EKG identifiziert werden. Damit können noch mehr Risikopatienten vor einem erneuten Schlaganfall geschützt werden, so das Ergebnis einer Studie mit mehr als tausend Patienten, über die Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) in der Fachzeitschrift Stroke berichten. „Die in Deutschland sehr gut ausgebaute Infrastruktur der Schlaganfallspezialstationen hat eine wohl durchdachte, gründliche Studie ermöglicht. Sie gibt praxisrelevante Antworten auf die Frage, wie wir die Versorgung unserer Patienten verbessern können", kommentiert Professor Hans-Christoph Diener, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen.
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Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Apixaban, Dabigatran oder Rivaroxaban – alle drei neuen Antikoagulanzien reduzieren das Risiko intrakranieller Blutungen im Vergleich zu Warfarin bei Patienten mit Vorhofflimmern

21. November 2013 – Die neuen oralen Antikoagulanzien Apixaban, Dabigatran und Rivaroxaban (NOAC, novel oral anticoagulants) reduzieren bei Patienten mit Vorhofflimmern das Risiko einer intrakraniellen Blutung. Hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Sicherheit zeigen sich dabei keine Unterschiede. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt in JAMA Neurology erschienene Studie.
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Erfolgreiche DSG-Pressekonferenz in Berlin zum Weltschlaganfalltag: Experten diskutieren neue Ansätze für bessere Behandlungsqualität

Zum 8. Mal fand am 29. Oktober 2013 der Weltschlaganfalltag statt. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) veranstaltete deshalb am 24. Oktober eine Pressekonferenz in Berlin. Auf der Pressekonferenz berichteten Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft über neue Ansätze einer früh einsetzenden Diagnose und Therapie bereits auf dem Weg ins Krankenhaus, neue Behandlungskonzepte insgesamt und den Umgang mit Depressionen infolge eines Schlaganfalls.
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Adolf-Wallenberg-Preis 2013 für PD Dr. Christian Foerch

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) zeichnen Priv.-Doz. Dr. med. Christian Foerch, Oberarzt der Klinik für Neurologie der Goethe-Universität Frankfurt, für seine Forschung zur Antikoagulantien-assoziierten Hirnblutung mit dem Adolf Wallenberg-Preis aus.
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Post-Stroke-Depression: Ein Drittel aller Schlaganfall-Patienten betroffen - Antidepressiva können die Erholung begünstigen

Berlin, Oktober 2013 – Nach einem Schlaganfall leidet jeder dritte Patient an einer Depression. Eine frühzeitige Behandlung kann sie abschwächen oder sogar verhindern. Die Medikamente stabilisieren dabei nicht nur die Psyche, sie können auch einen wichtigen Beitrag zur Rehabilitation leisten. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) empfiehlt daher, alle Schlaganfall-Patienten frühzeitig auf das Vorliegen depressiver Symptome zu untersuchen. Wie Menschen bei und nach einem Schlaganfall optimal behandelt werden, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft am 24. Oktober 2013 anlässlich des Weltschlaganfalltages in Berlin.
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Schlaganfall-Therapie schon auf dem Weg ins Krankenhaus
Spezieller Rettungswagen ermöglicht schnellere Patientenversorgung

Berlin, Oktober 2013 – Der Schlaganfall ist immer ein Notfall. Bei den etwa 260 000 Betroffenen in Deutschland zählt jede Minute. Ausschlaggebend für ein gutes Behandlungsergebnis ist die Zeit zwischen dem Notruf und dem Behandlungsbeginn. Ein speziell mit CT-Scanner und Labor ausgestatteter Rettungswagen, das Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO), besetzt mit einem Spezial-Team, sorgt für eine signifikante zeitliche Verbesserung und damit effizientere Versorgung des Patienten. Die Ergebnisse einer Studie mit dem STEMO in Berlin präsentieren Experten auf der Pressekonferenz der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) am 24. Oktober 2013 anlässlich des Weltschlaganfalltages in Berlin.
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Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) und der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG)

Verbesserte Behandlung sämtlicher neurovaskulärer Erkrankungen in Sicht - Fachgesellschaften entwickeln Neurovaskuläre Netzwerke (NVN)

Berlin, Oktober 2013 – Die Behandlungsmöglichkeiten von Patienten mit Hirngefäß-Erkrankungen, wie beispielsweise Schlaganfall oder Hirnblutung, haben sich in den letzten Jahren sehr verbessert. Mit dazu beigetragen haben zertifizierte Stroke Units, die sehr hohe Qualitätsstandards in der Behandlung nachweisen müssen und damit eine gute Versorgung der Patienten garantieren. Doch für einige neue Therapien sind nicht alle Stroke Units personell und apparativ ausreichend ausgestattet. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR), die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) und die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) haben deshalb gemeinsam ein neues Konzept entwickelt: Das Neurovaskuläre Netzwerk. 16 Netzwerke befinden sich derzeit in der Pilotphase.
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Interdisziplinäres neurovaskuläres Netzwerk

Eine neue Struktur zur Versorgung von Schlaganfällen und anderen Hirngefäßerkrankungen in Deutschland

O. Busse, J. Röther, J. Faiss, G.F. Hamann, T. Hupp, O. Jansen, J. Meixensberger, T. Neumann-Haefelin, G. Schackert, E.B. Ringelstein

Nervenarzt 2013 84:1228–1232

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FEES auf der Stroke-Unit
Empfehlungen zur Umsetzung im klinischen Alltag

Nervenarzt 2013 · 84:705–708
Schluckstörungen finden sich bei ca. 50% aller Patienten mit einem akuten Schlaganfall.

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Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Nach dem „kleinen Schlaganfall": Clopidogrel plus Aspirin senkt das Risiko – zumindest bei Chinesen

Berlin, August 2013 – Erstmals hat eine große Studie gezeigt, dass Patienten unmittelbar nach einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) oder einem kleinen Schlaganfall (Minor Stroke) durch eine Kombinationsbehandlung mit den beiden Plättchenhemmern Clopidogrel und Acetylsalicylsäure (ASS) besser vor einem Schlaganfall geschützt sind als mit ASS alleine. „Bis zu 20 Prozent unserer Patienten erleiden ein solches zweites und schweres Ereignis binnen drei Monaten", erläutert Professor Joachim Röther, zweiter Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG).

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Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Schutz vor tödlichen Blutgerinnseln nach Schlaganfall:
Experten sind nicht überzeugt von der Druckluft-Beinmanschette

Berlin, August 2013 – Manche Schlaganfall-Patienten sterben nicht an den Folgen der Hirnschädigung, sondern an einer Lungenembolie, ausgelöst durch ein Blutgerinnsel aus den Beinvenen. Das Risiko könne einer aktuellen britischen Studie zufolge durch eine vorbeugende Thrombosebehandlung mit durch Druckluft gesteuerte Beinmanschetten deutlich gesenkt werden. Die sogenannte intermittierende pneumatische Kompression (IPK) ist eine Wechseldruck-Massage an den Beinen. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) fordern jedoch weitere Studien, die die IPK mit dem Standard der Thrombosevorbeugung vergleichen: der Gabe von niedermolekularem Heparin (LMWH). Erst bei Nachweis eines Zusatznutzens zur Standardtherapie könne über den Einsatz der IPK nachgedacht werden.

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Neurovaskuläre Netzwerke (NVN) gehen an den Start

Im Dezember 2011 wurde von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) zur Bewerbung für die Pilotphase der Etablierung neurovaskulärer Zentren aufgerufen. Hintergrund dieses Aufrufes war ein Wildwuchs verschiedenster sogenannter „Neurozentren", die sehr unterschiedliche Konzepte vertraten, und der Versuch, eine einheitliche, verlässliche und qualitätsgesicherte Schlaganfallversorgung zu etablieren.
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Kompetenznetz Schlaganfall (KNS)

Ausschreibung: Young Scientist Award 2013 des Kompetenznetzes Schlaganfall

Zum siebten Mal vergibt das Kompetenznetz Schlaganfall (KNS) den Young Scientist Award 2013 für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit einer Nachwuchswis-senschaftlerin / eines Nachwuchswissenschaftlers (Altersgrenze 36 Jahre) aus dem deutschsprachigen Raum.
Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2013.
Weitere Informationen (PDF)

 

Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung e.V.

DNVF-Zugang für DSG-Mitglieder

Die Zugangsdaten für den Mitgliederbereich des DNVF sind im DSG-Mitgliederbereich verfügbar.
Mehr dazu im DSG Mitgliederbereich (Login erforderlich)

 

Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

Neue Studien: Verschluss eines offenen Foramen ovale am Herzen keine Standardtherapie

Berlin, 2. Mai 2013 – Jeder vierte Mensch in Deutschland hat ein offenes Foramen ovale (PFO), also ein kleines Loch zwischen den beiden Herzvorhöfen. Das PFO steht bei Erwachsenen im Verdacht, einen Schlaganfall zu begünstigen.

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Stellungnahme der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) und des Berufsverbands Deutscher Neuroradiologen e. V. (BDNR)

Thrombektomie vs. Thrombolyse: Mehrere neue Studien, aber noch kaum Evidenz

Bisherige Studien zur endovaskulären Schlaganfall-Therapie zeigen keine Überlegenheit zur systemischen Thrombolyse beim akuten Schlaganfall – Randomisierte Studien zur Behandlung des akuten Schlaganfalls mit modernen Thrombektomie-Systemen dringend erforderlich.

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Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Kritischer Kommentar zu den „Empfehlungen zum Einsatz der neuen Antikoagulantien Dabigatran (Pradaxa®) und Rivaroxaban (Xarelto®)" der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)

(18. Januar 2013) Die AkdÄ hat im September 2012 die „Empfehlungen zum Einsatz der neuen Antikoagulantien Dabigatran (Pradaxa®) und Rivaroxaban (Xarelto®)" zur oralen Antikoagulation bei nicht valvulärem Vorhofflimmern (VHF) herausgegeben. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) sind in Teilen nicht mit den Beurteilungen durch die AkdÄ einverstanden und kommentieren diese Empfehlungen im Folgenden kritisch.

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