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Eine Hospitation in einem neurologischen und universitären Kompetenzzentrum unterstützt Sie dabei, Einblicke in aktuelle Behandlungsstrukturen und moderne therapeutische Konzepte zu erlangen und diese mit den hauseigenen zu vergleichen. Nutzen Sie die Möglichkeiten, anderen erfahrenen Kollegen zu assistieren und über die Schulter zu schauen.
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Ab 1. Januar 2012 existieren für die Zertifizierungen regionaler und überregionaler Stroke Units neue Zertifizierungsanträge. Außerdem gibt es einen zusätzlichen Antrag auf Zertifizierung für Comprehensive Stroke Units.
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6. Dezember 2011 – Schlaganfallpatienten profitieren nicht von einer Bypass-Operation an den Blutgefäßen, die das Gehirn versorgen. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Neurologen in einer kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlichten Studie mit 200 Schlaganfallpatienten.
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28. November 2011 – Menschen mit Depressionen erleiden deutlich häufiger einen Schlaganfall als psychisch Gesunde. Einer kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlichten Studie zufolge, haben Depressive ein um 45 Prozent erhöhtes Risiko einen Hirnschlag zu erleiden. Die Wahrscheinlichkeit, an dieser Volkskrankheit sogar zu versterben, ist um 55 Prozent erhöht.
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Berlin, 23. November 2011 – Die aktuelle Diskussion um Todesfälle durch Blutungen oder eine erhöhte Herzinfarktrate im Zusammenhang mit dem neu zugelassenen Wirkstoff Dabigatran (Handelsname: Pradaxa) hat viele Patienten in Deutschland, die blutverdünnende Mittel zur Schlaganfallvorbeugung benötigen, verunsichert. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft, die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung sowie die Deutsche Herzstiftung e.V. raten den Patienten nach sorgfältiger Prüfung der vorliegenden Studiendaten, diese Behandlung fortzuführen und – falls erforderlich – eine Änderung des Medikaments nur in enger Absprache mit ihrem behandelnden Arzt vorzunehmen.
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall Gesellschaft (DSG) verliehen PD Dr. Martin Köhrmann, Oberarzt der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, für seine Arbeiten zu neuen diagnostischen Ansätzen bei der Auswahl von Schlaganfallpatienten für eine Thrombolyse-Therapie den Adolf-Wallenberg-Preis.
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Berlin/Hamburg, Oktober 2011 – Mithilfe einer neuen Methode können Forscher den genauen Zeitpunkt eines Schlaganfalls bestimmen. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer aktuellen Studie hin, die Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet Neurology“ veröffentlicht haben. Das Verfahren kann jetzt vielen Patienten zugute kommen, bei denen eine zeitliche Einordnung des Schlaganfalls bisher nicht möglich war, zum Beispiel weil dieser im Schlaf auftrat. Die neuen Ergebnisse machen es erstmals möglich, dass auch diese Patienten eine wirksame Akutbehandlung zur Auflösung von Blutgerinnseln erhalten, die sogenannte Thrombolyse. Bislang waren sie hiervon ausgeschlossen.
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Die 9. Stroke Summer School der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft fand vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2011 in Speyer im Hotel Domhof nahe dem großen romanischen Dom statt. Organisiert wurde die Veranstaltung in diesem Jahr von der Neurologischen Klinik des Klinikums Ludwigshafen. Es nahmen 57 Ärzte aus 47 Kliniken Deutschlands teil.
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5. August 2011 - Gestern wurde der Wirkstoff Dabigatran nun auch in Deutschland zur Schlaganfallprävention bei Patienten mit Vorhofflimmern zugelassen. Das Mittel wird bereits seit drei Jahren zur Vorbeugung von Thrombosen nach Gelenkoperationen eingesetzt. Es hemmt die Blutgerinnung auf andere Weise als bislang in der Schlaganfallprävention zum Einsatz kommende Substanzen wie Warfarin oder Phenprocoumon.
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KOMPETENZNETZ SCHLAGANFALL
Die Serie von Positionspapieren des KNS, die in der Zeitschrift „Aktuelle Neurologie“ erscheint, ist mit einem Artikel von Herrn Prof. Dr. med. Thomas Platz (BDH-Klinik Greifswald)zum Thema „Neurorehabilitation nach Schlaganfall“fortgesetzt worden worden.
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Die 20. European Stroke Conference (ESC) fand vom 24. bis 27. Mai in der Hansestadt Hamburg statt. Es kamen über 3000 Besucher, die an Kursen teilnahmen sowie über 100 Vorträge und 800 Poster sahen. Herr Prof. Dr. Wolf-Dieter Heiss aus Köln, Deutschland, wurde auf dem ESC mit dem Johann Jacob Wepfer Preis für seine Arbeiten über die bildgebende Darstellung der ischämischen Penumbra mit Positronen-Emissionstomographie (PET) und MRT ausgezeichnet.
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Am 24. Mai 2011 feierte die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) im Vorfeld der European Stroke Conference (ESC) in Hamburg ihr zehnjähriges Bestehen. Dies war Anlass für eine Replik auf die erfolgreiche Entwicklung der Schlaganfallversorgung in den letzten Jahren und auch Gelegenheit, den Gründungsvätern und Protagonisten der Deutschen Schlaganfallmedizin für Ihren Einsatz zu danken.
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