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Adolf-Wallenberg-Preis 2017 für PD Dr. Marco Düring


PD Dr. Marco Düring Wallenberg-Preis 2017
© patrick-lux.de
Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) verleihen PD Dr. Marco Düring vom Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung am Klinikum der Universität München, Campus Großhadern, für seine wegweisenden klinischen und experimentellen Arbeiten zu zerebralen Mikroangiopathien den mit 5000 Euro dotierten Adolf Wallenberg-Preis.

Düring erforscht die Entstehungsmechanismen gefäßbedingter kognitiver Störungen, die die zweithäufigste Ursache von Demenzen darstellen. In einer Reihe von Studien untersuchte seine Arbeitsgruppe die Hypothese, dass die Lokalisation lakunärer Infarkte und ischämischer Marklagerläsionen eine wichtige Rolle bei der Entstehung kognitiver Störungen spielt. Mit seinem Team entwickelte Düring zudem einen kernspintomographischen Biomarker für zerebrale Mikroangiopathien, der mit klinischen Endpunkten korreliert und herkömmlichen Bildgebungsmarkern gegenüber klar überlegen ist. Dieser Marker erlaubt es unter anderem, den Erfolg neuer Therapiestrategien zu überprüfen.

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