KOMPETENZNETZ SCHLAGANFALL
Die Serie von Positionspapieren des KNS, die in der Zeitschrift „Aktuelle Neurologie“ erscheint, ist mit einem Artikel von Herrn Prof. Dr. med. Thomas Platz (BDH-Klinik Greifswald)zum Thema „Neurorehabilitation nach Schlaganfall“fortgesetzt worden worden.
Die 20. European Stroke Conference (ESC) fand vom 24. bis 27. Mai in der Hansestadt Hamburg statt. Es kamen über 3000 Besucher, die an Kursen teilnahmen sowie über 100 Vorträge und 800 Poster sahen. Herr Prof. Dr. Wolf-Dieter Heiss aus Köln, Deutschland, wurde auf dem ESC mit dem Johann Jacob Wepfer Preis für seine Arbeiten über die bildgebende Darstellung der ischämischen Penumbra mit Positronen-Emissionstomographie (PET) und MRT ausgezeichnet.
Am 24. Mai 2011 feierte die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) im Vorfeld der European Stroke Conference (ESC) in Hamburg ihr zehnjähriges Bestehen. Dies war Anlass für eine Replik auf die erfolgreiche Entwicklung der Schlaganfallversorgung in den letzten Jahren und auch Gelegenheit, den Gründungsvätern und Protagonisten der Deutschen Schlaganfallmedizin für Ihren Einsatz zu danken.
Die Rehabilitation ist der Schlüssel für den Weg zurück ins Leben. Studien belegen, dass Zeitverluste auch in der Rehabilitation den Behandlungserfolg beeinträchtigen. Aus diesem Grund hat sich die Initiative „Mobil nach Schlaganfall“ ganz gezielt der Stärkung der Schlaganfall-Rehabilitation verschrieben und veranstaltet in ausgewählten Regionen Deutschlands Schlaganfallforen.
Das Rehaforum Schlaganfall Ostwestfalen-Lippe macht am 21. Juni 2011 in Bielefeld den Anfang. Unter dem Motto „Gemeinsame Impulse für mehr Versorgungsqualität in unserer Region“ kommen renommierte Experten aus Gesundheitswirtschaft und -wissenschaft zusammen, um ein gemeinsames Versorgungsmodell mit hohen Qualitätsstandards für die regionale Rehabilitation und Nachsorge von Schlaganfall-Patienten zu definieren.
Mehr Informationen: www.schlaganfall-hilfe.de
Berlin, April 2011 – Aspirin, genauer gesagt der Wirkstoff Acetylsalicylsäure oder ASS, gehört zu den am häufigsten eingesetzten Medikamenten. Ärzte verordnen es regelmäßig nach einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder anderen Kreislauferkrankungen, die Folge einer Gefäßverkalkung sind. Setzen die Patienten das Medikament eigenmächtig ab, erhöht sich ihr Schlaganfallrisiko erheblich. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft anlässlich einer aktuellen britischen Studie hin, die kürzlich im Fachmagazin Neurology erschienen ist.
Der H. G. Mertens Preis ist ausgeschrieben von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin (DGNI).
Dotation: 5.000 €. Der Preis wird verliehen für innovative, therapierelevante Forschung in der Neurointensiv- und Notfallmedizin. Bewerbungsfrist: 31.Oktober 2011
Berlin, Februar 2011 – Die Einnahme von Schmerzmitteln ist für die meisten Menschen nicht mit der Gefahr eines Schlaganfalls verbunden. Dies stellt die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer Studie klar, die kürzlich im „British Medical Journal" erschienen war und für viel Aufsehen gesorgt hatte. Vorsicht ist allerdings bei Patienten geboten, die bereits aufgrund von Gefäßkrankheiten schlaganfallgefährdet sind und Schmerzmittel über längere Zeit regelmäßig einnehmen.
Berlin, Januar 2011 – Ausgeschrieben von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) für hervorragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet der zerebrovaskulären Erkrankungen, der Hirndurchblutung oder des Hirnstoffwechsels.
Die Neurologische Klinik des Städtischen Klinikums Ludwigshafen am Rhein (Direktor Prof. Dr. med. A. Grau) lädt ein zur 9. Stroke Summer School.
P. U. Heuschmann, O. Busse, M.Wagner, M. Endres, A. Villringer, J. Röther, P. L. Kolominsky-Rabas, K. Berger für das Kompetenznetz Schlaganfall, die Deutsche Schlaganfall Gesellschaft sowie die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Epidemiologische Daten zum Krankheitsbild Schlaganfall bilden eine wichtige Grundlage zur Planung des zukünftigen Versorgungsbedarfs in der Bevölkerung sowie zur Identifikation möglicher Optimierungspotenziale in der derzeitigen Versorgung. Die folgende Arbeit präsentiert aktuelle Daten zu Schlaganfallhäufigkeit sowie Versorgungssituation von Schlaganfallpatienten in Deutschland.
Berlin, Oktober 2010 – Eine klar strukturierte Versorgung von Schlaganfallpatienten verbessert deren Überlebenschancen deutlich. Selbst Patienten mit kleineren Schlaganfällen profitieren davon. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer aktuellen Studie hin, die kürzlich in der Fachzeitschrift „Neurology" erschienen ist. Der Untersuchung liegt eine Auswertung des kanadischen Schlaganfallregisters zugrunde.
Weiterlesen...Die Folien der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft wurden in der Vergangenheit intensiv genutzt, um eine der wesentlichen Zielsetzungen der DSG, die Fort- und Weiterbildung aller mit diesem Thema befassten Ärzte, zu unterstützen.
Wir freuen uns, Ihnen komplett überarbeitete Fortbildungsfolien zu folgenden wichtigen Gebieten der Schlaganfallversorgung zur Verfügung stellen zu können:
Primär- und Sekundärprophylaxe des SchlaganfallsAuf Initiative der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft werden am Freitag, den 29. Oktober 2010, im Rahmen des "World Stroke Day" bundesweit Aufklärungskampagnen zum Thema „Schlaganfall" durchgeführt. Der Weltschlaganfalltag wird seit dem Jahr 2000 von der World Stroke Organization durchgeführt. Ziel ist es, das Wissen über Schlaganfallsymptome und das Handlungswissen beim Auftreten eines Schlaganfalls zu erhöhen.
Vom 10. bis zum 12. Juni 2010 fand in Münster die 8. Stroke Summer School der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft statt. 57 Teilnehmer aus 42 Kliniken aus allen Regionen Deutschlands trafen sich an diesen drei Tagen mit insgesamt 28 Referenten zu 30 Vorträgen und Diskussions-runden im schönsten Münsterländer Ambiente.
Berlin, Juni 2010 – Lähmungen nach einem Schlaganfall können sich noch Jahre später zurückbilden. Darauf weisen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) anlässlich einer aktuellen Studie hin. Diese hatte gezeigt, dass Patienten mit Hilfe einer intensiven Physiotherapie verloren gegangene Fähigkeiten wieder neu erlernen können, selbst wenn der Schlaganfall bereits Jahre zurückliegt. Die Untersuchung belegt außerdem erstmals, dass auch Trainingsroboter wirksam helfen.
Berlin, Juni 2010 – Es muss nicht unbedingt Radfahren, Schwimmen oder das Fitnessstudio sein: Auch ein mehrstündiger Spaziergang hilft Frauen ab 45 Jahren, einen Schlaganfall zu vermeiden. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer aktuellen US-amerikanischen Studie hin, die in der Fachzeitschrift „Stroke" erschienen ist.
Fachvertreter aus Anästhesiologie, Chirurgie, Innere Medizin, Neurochirurgie, Neurologie, Pädiatrie und Radiologie haben die inhaltliche Ausrichtung einer zentralen Notaufnahme im Konsens ausformuliert.
Berlin, Januar 2010 – Zu viel Salz im Essen erhöht die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden. Denn mit dem Salzkonsum steigt auch der Blutdruck an. Bei einem Verzehr von täglich zehn statt der empfohlenen fünf Gramm Salz, erhöht sich das Schlaganfallrisiko langfristig um fast ein Viertel.
(22. Dezember 2009) Erweiterte Auswertungen und Subgruppenanalysen der ECASS III-Studie haben neue Beweise dafür erbracht, dass Patienten bis zu 4,5 Stunden nach einem ischämischen Schlaganfall von einer Thrombolyse mit rekombinantem Gewebsplasminogen Aktivator (rt-PA, Alteplase) profitieren.
Berlin, Dezember 2009 – Menschen, die an einer Migräne mit Aura leiden, haben ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Eine Aura bezeichnet neurologische Symptome wie Seh- oder Empfindungsstörungen, die der Kopfschmerzattacke vorausgehen. Von dem erhöhten Schlaganfallrisiko sind vor allem Frauen betroffen, die unter 45 Jahre alt sind, rauchen und orale Kontrazeptiva (die „Pille") einnehmen. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft anlässlich einer aktuellen Studie hin.
Deutsche Gesellschaft für Neurologie bezieht in Berlin Stellung: Telekonsile können ergänzend helfen, aber Stroke Units nicht ersetzen.
vom 3. November 2009
Die Leistungskriterien des OPS 8-981 (Neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls) waren in früheren Fassungen in einigen Abschnitten unscharf gefasst, sodass es hier zu Meinungsunterschieden in der Interpretation und zu Kodierfehlern kommen konnte.
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall Gesellschaft (DSG) verliehen dem 36-jährigen Dr. Götz Thomalla für seine Forschungsarbeit „Charakterisierung der zerebralen Ischämie und Steuerung der Akutbehandlung mittels multiparametrischer MRT" den Adolf-Wallenberg-Preis.
200 Experten der Telemedizin an einem Tisch
(8. Oktober 2009) „Telemedizin 2009 – Geschäfts- und Versorgungsmodelle im klinischen Alltag“ – so lautete der Titel des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin am 05. und 06. November 2009 in Berlin.
Der Vorstand der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) hat interne Richtlinien für die Schirmherrschaften von Veranstaltungen erarbeitet.
Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft
(2. September 2009) Größte Medikamentenstudie zum Vorhofflimmern veröffentlicht. Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft und Deutsche Gesellschaft für Neurologie begrüßen die Aussicht auf eine einfachere und sicherere Schlaganfall-Prophylaxe.
Vom 1. bis 3. Juli 2009 fand in Wiesbaden die Stroke Summer School der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft statt. 62 Teilnehmer aus 45 Kliniken in Deutschland trafen sich an diesen drei Tagen mit insgesamt 36 Referenten zu 38 Vorträgen und Diskussionsrunden. Insgesamt fanden zehn Workshops statt.
Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft
(16. Juli 2009) Anfang des Monats wurde erstmals in Hamburg eine sogenannte TIA-Unit eröffnet. Diese besondere Einheit als Teil einer Stroke Unit soll ausschließlich Patienten behandeln, die eine transitorische ischämische Attacke (TIA) erlitten haben.
Berlin, Juni 2009 – Die in Krankenhäusern übliche Praxis, bettlägerige Patienten durch Kompressionsstümpfe vor Thrombosen und lebensgefährlichen Lungenembolien zu schützen, erfüllt bei Schlaganfallpatienten ihren Zweck nicht. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine größere Studie. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) fordert deshalb eine Umsetzung dieser Erkenntnisse in den klinischen Alltag.
Die Leitlinie "Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls" wurde aktualisiert - Anlass ist die kürzlich publizierte ECASS-3-Studie, die das Zeitfenster einer Thrombolyse deutlich verlängert.
Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft ist eine Wissenschaftliche Fach- gesellschaft.
Patienten und Laien erhalten Informationen und Beratung u.a. bei der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe: www.schlaganfall-hilfe.de
Reinhardtstr. 14
D-10117 Berlin
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