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Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft an

Professor Dr. med. Dr. h.c. Dipl. Psych. Werner Hacke verliehen

Ehrenmitgliedschaft-Prof-Hacke-2014Auf der Mitgliederversammlung der DSG am 18. September 2014 in München anlässlich der Neurowoche wurde Herrn Prof. Dr. med. Dr. h.c. Dipl. Psych. Werner Hacke, Direktor der Neurologischen Univ. Klinik Heidelberg, die Ehrenmitgliedschaft verliehen. 

Seit der Gründung der DSG im Jahre 2001, die Werner Hacke fast im Alleingang vorangetrieben hat, hat er die DSG nie aus den Augen verloren und sie vielfach unterstützt.
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FEES für neurogene Dysphagien
Ausbildungscurriculum der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft

Die neurogene Dysphagie gehört zu den häufigsten und zugleich bedrohlichsten Symptomen neurologischer Erkrankungen. Eine Schluckstörung findet sich bei mindestens 50% aller Patienten mit ischämischem oder hämorrhagischem Schlaganfall.

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Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft (DSG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR)

Schlaganfall-Behandlung: Thrombektomie erstmals in der Vergleichsstudie MR CLEAN erfolgreich – Fachgesellschaften betonen die Bedeutung Neurovaskulärer Netzwerke

Berlin, November 2014 – Blutgerinnsel, die für die meisten Schlaganfälle verantwortlich sind, können seit einigen Jahren mittels eines Mikro-Katheters aus den Hirnarterien entfernt werden (Thrombektomie). Eine Studie aus den Niederlanden belegt jetzt erstmals, dass die Thrombektomie im Vergleich mit der herkömmlichen Thrombolysetherapie den Gesundheitszustand des Patienten nachhaltig verbessern kann. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) halten die Thrombektomie für äußerst vielversprechend. In Kürze werden die Ergebnisse weiterer Studien erwartet.
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Stroke Unit in Dubai zertifiziert

Stroke-Unit-DubaiIn der Neurologischen Klinik des kommunalen Rashid Hospitals in Dubai wurde erstmals im Ausland eine Stroke Unit als überregional nach dem Verfahren der DSG/SDSH/LGA Intercert zertifiziert. Die Auditoren der DSG waren Prof. Ringelstein und Prof. Busse, für die LGA Intercert Martin Ossenbrink. 
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Nutzenbewertung von Stents zur Behandlung symptomatischer intrakranieller Stenosen

Kommentar zum Rapid Report des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) durch BDNR, DGNR, DGN und DSG

Mit dem 09.10.2014 hat das IQWiG eine Nutzenbewertung von Stents zur Behandlung symptomatischer intrakranieller Stenosen veröffentlicht. Auslöser für die Erstellung des Gutachtens war ein Antrag des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) an den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) zur Überprüfung dieser Behandlungsmethode auf der Grundlage des §137c SGB V. Ergeben sich Hinweise auf einen unzureichenden Nutzen, eine Schädlichkeit oder Unwirksamkeit, so dürfte diese Behandlung künftig nicht mehr zulasten der Krankenkassen erbracht werden. Es geht folglich um eine Entscheidung mit hoher Tragweite, die einschneidende Folgen für den Gesundheitszustand betroffener Patienten haben kann. Die medizinisch‐wissenschaftlichen Fachgesellschaften BDNR, DGNR, DGN und DSG nehmen hierzu gemeinsam wie folgt Stellung ...

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Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Nach dem Schlaganfall: Vorhofflimmern bei jedem zehnten Patient

Berlin, Juni 2014 – Die langfristige und lückenlose Überwachung von Patienten nach einem Schlaganfall unbekannter Ursache (kryptogener Schlaganfall) liefert in vielen Fällen Hinweise auf ein zugrunde liegendes Vorhofflimmern. So lautet das Ergebnis einer Untersuchung von 441 Patienten, das heute im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Durch einen unter die Haut implantierten Eventrecorder konnte im ersten Halbjahr nach dem Schlaganfall bei sechs Mal mehr Patienten ein Vorhofflimmern nachgewiesen werden als bei der konventionellen Überwachung mit Standard-EKGs.
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Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Schlaganfall: Weltweit erkranken immer mehr jüngere Menschen
Die Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes kann Schlaganfälle verhindern

Berlin, Februar 2014 – Einen Schlaganfall, früher eine Erkrankung des höheren Alters, erleiden heute immer häufiger Menschen, die in der Mitte des Lebens stehen. Dies zeigt eine neue Auswertung der weltweit ausgerichteten „Global Burden of Disease"-Studie, die im Januar 2014 in der renommierten Fachzeitschrift „Lancet" veröffentlicht wurde. So ist in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren die Sterberate deutlich gesunken, wohingegen beispielsweise in Russland besonders viele Menschen am Schlaganfall sterben.
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Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Demenz: Cholesterinsenker sind nicht schädlich für das Gedächtnis. Schützen sie sogar vor der Vergesslichkeit?

Berlin, Januar 2014 – Die Sorge, dass die häufig verschriebene Medikamentenklasse der Cholesterinsenker (Statine) das Gedächtnis schädigen könnte, scheint unbegründet. In einer Übersichtsarbeit, bei der Studien mit mehr als 23.000 Männern und Frauen ausgewertet worden waren, fanden US-Forscher bei kurzfristiger Einnahme kein erhöhtes Risiko und bei längerer sogar einen Schutzeffekt. 
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Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Schlaganfall: Langzeit-EKG identifiziert mehr Hochrisikopatienten mit Vorhofflimmern

20. Dezember 2013 – Die Schlaganfallursache Vorhofflimmern kann bei Patienten mit einem besonders hohen Wiederholungsrisiko durch eine verlängerte Überwachung mit dem EKG identifiziert werden. Damit können noch mehr Risikopatienten vor einem erneuten Schlaganfall geschützt werden, so das Ergebnis einer Studie mit mehr als tausend Patienten, über die Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) in der Fachzeitschrift Stroke berichten. „Die in Deutschland sehr gut ausgebaute Infrastruktur der Schlaganfallspezialstationen hat eine wohl durchdachte, gründliche Studie ermöglicht. Sie gibt praxisrelevante Antworten auf die Frage, wie wir die Versorgung unserer Patienten verbessern können", kommentiert Professor Hans-Christoph Diener, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen.
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Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Apixaban, Dabigatran oder Rivaroxaban – alle drei neuen Antikoagulanzien reduzieren das Risiko intrakranieller Blutungen im Vergleich zu Warfarin bei Patienten mit Vorhofflimmern

21. November 2013 – Die neuen oralen Antikoagulanzien Apixaban, Dabigatran und Rivaroxaban (NOAC, novel oral anticoagulants) reduzieren bei Patienten mit Vorhofflimmern das Risiko einer intrakraniellen Blutung. Hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Sicherheit zeigen sich dabei keine Unterschiede. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt in JAMA Neurology erschienene Studie.
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Erfolgreiche DSG-Pressekonferenz in Berlin zum Weltschlaganfalltag: Experten diskutieren neue Ansätze für bessere Behandlungsqualität

Zum 8. Mal fand am 29. Oktober 2013 der Weltschlaganfalltag statt. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) veranstaltete deshalb am 24. Oktober eine Pressekonferenz in Berlin. Auf der Pressekonferenz berichteten Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft über neue Ansätze einer früh einsetzenden Diagnose und Therapie bereits auf dem Weg ins Krankenhaus, neue Behandlungskonzepte insgesamt und den Umgang mit Depressionen infolge eines Schlaganfalls.
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Adolf-Wallenberg-Preis 2013 für PD Dr. Christian Foerch

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) zeichnen Priv.-Doz. Dr. med. Christian Foerch, Oberarzt der Klinik für Neurologie der Goethe-Universität Frankfurt, für seine Forschung zur Antikoagulantien-assoziierten Hirnblutung mit dem Adolf Wallenberg-Preis aus.
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Post-Stroke-Depression: Ein Drittel aller Schlaganfall-Patienten betroffen - Antidepressiva können die Erholung begünstigen

Berlin, Oktober 2013 – Nach einem Schlaganfall leidet jeder dritte Patient an einer Depression. Eine frühzeitige Behandlung kann sie abschwächen oder sogar verhindern. Die Medikamente stabilisieren dabei nicht nur die Psyche, sie können auch einen wichtigen Beitrag zur Rehabilitation leisten. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) empfiehlt daher, alle Schlaganfall-Patienten frühzeitig auf das Vorliegen depressiver Symptome zu untersuchen. Wie Menschen bei und nach einem Schlaganfall optimal behandelt werden, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft am 24. Oktober 2013 anlässlich des Weltschlaganfalltages in Berlin.
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Schlaganfall-Therapie schon auf dem Weg ins Krankenhaus
Spezieller Rettungswagen ermöglicht schnellere Patientenversorgung

Berlin, Oktober 2013 – Der Schlaganfall ist immer ein Notfall. Bei den etwa 260 000 Betroffenen in Deutschland zählt jede Minute. Ausschlaggebend für ein gutes Behandlungsergebnis ist die Zeit zwischen dem Notruf und dem Behandlungsbeginn. Ein speziell mit CT-Scanner und Labor ausgestatteter Rettungswagen, das Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO), besetzt mit einem Spezial-Team, sorgt für eine signifikante zeitliche Verbesserung und damit effizientere Versorgung des Patienten. Die Ergebnisse einer Studie mit dem STEMO in Berlin präsentieren Experten auf der Pressekonferenz der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) am 24. Oktober 2013 anlässlich des Weltschlaganfalltages in Berlin.
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Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) und der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG)

Verbesserte Behandlung sämtlicher neurovaskulärer Erkrankungen in Sicht - Fachgesellschaften entwickeln Neurovaskuläre Netzwerke (NVN)

Berlin, Oktober 2013 – Die Behandlungsmöglichkeiten von Patienten mit Hirngefäß-Erkrankungen, wie beispielsweise Schlaganfall oder Hirnblutung, haben sich in den letzten Jahren sehr verbessert. Mit dazu beigetragen haben zertifizierte Stroke Units, die sehr hohe Qualitätsstandards in der Behandlung nachweisen müssen und damit eine gute Versorgung der Patienten garantieren. Doch für einige neue Therapien sind nicht alle Stroke Units personell und apparativ ausreichend ausgestattet. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR), die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) und die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) haben deshalb gemeinsam ein neues Konzept entwickelt: Das Neurovaskuläre Netzwerk. 16 Netzwerke befinden sich derzeit in der Pilotphase.
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Interdisziplinäres neurovaskuläres Netzwerk

Eine neue Struktur zur Versorgung von Schlaganfällen und anderen Hirngefäßerkrankungen in Deutschland

O. Busse, J. Röther, J. Faiss, G.F. Hamann, T. Hupp, O. Jansen, J. Meixensberger, T. Neumann-Haefelin, G. Schackert, E.B. Ringelstein

Nervenarzt 2013 84:1228–1232

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FEES auf der Stroke-Unit
Empfehlungen zur Umsetzung im klinischen Alltag

Nervenarzt 2013 · 84:705–708
Schluckstörungen finden sich bei ca. 50% aller Patienten mit einem akuten Schlaganfall.

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Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Nach dem „kleinen Schlaganfall": Clopidogrel plus Aspirin senkt das Risiko – zumindest bei Chinesen

Berlin, August 2013 – Erstmals hat eine große Studie gezeigt, dass Patienten unmittelbar nach einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) oder einem kleinen Schlaganfall (Minor Stroke) durch eine Kombinationsbehandlung mit den beiden Plättchenhemmern Clopidogrel und Acetylsalicylsäure (ASS) besser vor einem Schlaganfall geschützt sind als mit ASS alleine. „Bis zu 20 Prozent unserer Patienten erleiden ein solches zweites und schweres Ereignis binnen drei Monaten", erläutert Professor Joachim Röther, zweiter Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG).

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Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Schutz vor tödlichen Blutgerinnseln nach Schlaganfall:
Experten sind nicht überzeugt von der Druckluft-Beinmanschette

Berlin, August 2013 – Manche Schlaganfall-Patienten sterben nicht an den Folgen der Hirnschädigung, sondern an einer Lungenembolie, ausgelöst durch ein Blutgerinnsel aus den Beinvenen. Das Risiko könne einer aktuellen britischen Studie zufolge durch eine vorbeugende Thrombosebehandlung mit durch Druckluft gesteuerte Beinmanschetten deutlich gesenkt werden. Die sogenannte intermittierende pneumatische Kompression (IPK) ist eine Wechseldruck-Massage an den Beinen. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) fordern jedoch weitere Studien, die die IPK mit dem Standard der Thrombosevorbeugung vergleichen: der Gabe von niedermolekularem Heparin (LMWH). Erst bei Nachweis eines Zusatznutzens zur Standardtherapie könne über den Einsatz der IPK nachgedacht werden.

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Neurovaskuläre Netzwerke (NVN) gehen an den Start

Im Dezember 2011 wurde von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) zur Bewerbung für die Pilotphase der Etablierung neurovaskulärer Zentren aufgerufen. Hintergrund dieses Aufrufes war ein Wildwuchs verschiedenster sogenannter „Neurozentren", die sehr unterschiedliche Konzepte vertraten, und der Versuch, eine einheitliche, verlässliche und qualitätsgesicherte Schlaganfallversorgung zu etablieren.
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Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung e.V.

DNVF-Zugang für DSG-Mitglieder

Die Zugangsdaten für den Mitgliederbereich des DNVF sind im DSG-Mitgliederbereich verfügbar.
Mehr dazu im DSG Mitgliederbereich (Login erforderlich)

 

Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

Neue Studien: Verschluss eines offenen Foramen ovale am Herzen keine Standardtherapie

Berlin, 2. Mai 2013 – Jeder vierte Mensch in Deutschland hat ein offenes Foramen ovale (PFO), also ein kleines Loch zwischen den beiden Herzvorhöfen. Das PFO steht bei Erwachsenen im Verdacht, einen Schlaganfall zu begünstigen.

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Stellungnahme der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) und des Berufsverbands Deutscher Neuroradiologen e. V. (BDNR)

Thrombektomie vs. Thrombolyse: Mehrere neue Studien, aber noch kaum Evidenz

Bisherige Studien zur endovaskulären Schlaganfall-Therapie zeigen keine Überlegenheit zur systemischen Thrombolyse beim akuten Schlaganfall – Randomisierte Studien zur Behandlung des akuten Schlaganfalls mit modernen Thrombektomie-Systemen dringend erforderlich.

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Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Kritischer Kommentar zu den „Empfehlungen zum Einsatz der neuen Antikoagulantien Dabigatran (Pradaxa®) und Rivaroxaban (Xarelto®)" der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)

(18. Januar 2013) Die AkdÄ hat im September 2012 die „Empfehlungen zum Einsatz der neuen Antikoagulantien Dabigatran (Pradaxa®) und Rivaroxaban (Xarelto®)" zur oralen Antikoagulation bei nicht valvulärem Vorhofflimmern (VHF) herausgegeben. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) sind in Teilen nicht mit den Beurteilungen durch die AkdÄ einverstanden und kommentieren diese Empfehlungen im Folgenden kritisch.

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Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)
und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Schlaganfalltherapie mit modernen Kathetern senkt Sterberate deutlich
Spezielle Hirnkatheter entfernen Blutgerinnsel aus Hirnarterien mechanisch

Berlin, Oktober 2012 – Blutgerinnsel, die durch die Verstopfung eines Hirngefäßes einen Schlaganfall auslösen, können mithilfe einer intravenösen Thrombolyse aufgelöst werden. Wenn die Gerinnsel allerdings sehr groß sind, ist diese Behandlung oft nicht erfolgreich. Hier kommen seit einigen Jahren Spezialkatheter zum Einsatz, mit deren Hilfe die Blutgerinnsel entfernt werden. Wie aktuelle Studien zeigen, hat eine neue Generation dieser Thrombektomieysteme („Clot Retriever") die Erfolgsrate dieses Eingriffs verbessert und die Sterberate halbiert. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) rechnen damit, dass die Katheterbehandlung künftig häufiger zum Einsatz kommen wird. 

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Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)
und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Schlaganfall – kein zusätzlicher Nutzen durch ultrafrühe Intervention mit Aspirin bei Lysepatienten

Berlin, 10. September 2012 – Mit immer wieder neuen Studien ringen Neurologen darum, die Behandlung von ischämischen Schlaganfällen zu verbessern, drohende Behinderungen zu verhindern und die Genesung ihrer Patienten zu beschleunigen. Wie sich theoretisch sinnvolle Methoden ins Gegenteil kehren können, zeigte jetzt eine Untersuchung niederländischer Neurologen, die in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde: Acetylsalicylsäure (ASS), die innerhalb 90 Minuten nach einer Lyse-Therapie zum Auflösen des Blutgerinnsels verabreicht wurde, erhöhte in den ersten drei Monaten das Risiko von Hirnblutungen um das Dreifache, zeigte aber keinen günstigen Einfluss auf die Behinderung der Patienten. 

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Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)
und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Schlaganfall und Herzinfarkt durch Pille & Co?
Fachgesellschaften schätzen Risiko gering ein

Berlin, 23. Juli 2012 – Weibliche Geschlechtshormone in Antibabypille, Verhütungspflaster oder Vaginalring können die Blutgerinnung beeinflussen und – in seltenen Fällen – zu Blutgerinnseln führen. Die Folge können tiefe Beinvenenthrombosen, Lungenembolien, Herzinfarkt oder Schlaganfall sein. Eine aktuelle dänische Studie hat nun das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt über einen Zeitraum von 15 Jahren bei insgesamt mehr als 1,6 Millionen Frauen untersucht. Die Gefahr für die einzelne Frau ist nach Einschätzung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) jedoch sehr gering und lässt sich durch Vorsichtsmaßnahmen zusätzlich vermindern." 

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Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)
und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Schlaganfall: im Zweifelsfall für die Lyse-Therapie entscheiden

Berlin, 17. Juli 2012 – Deutlich mehr Schlaganfall-Patienten als bisher sollten eine Lyse-Therapie erhalten. Das ist die Kernaussage der weltweit größten Thrombolyse-Studie IST-3 und einer Meta-Analyse mehrerer wissenschaftlicher Arbeiten, die vor Kurzem im renommierten Fachblatt The Lancet veröffentlicht wurden. „Diese Daten untermauern unsere Empfehlung, die Lyse noch mehr in der Routine-Therapie zu verankern", kommentiert Professor Martin Grond, Vorstandsmitglied sowohl der DGN (Deutsche Gesellschaft für Neurologie) als auch der DSG (Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft). „Bisher sucht man eher nach Gründen, die Lyse nicht durchzuführen – wir sollten aber eher die Lyse als Standard betrachten, statt die indizierten Patienten zu selektieren." 

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Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)
und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Weniger Blutungen im Gehirn

Berlin, 31. Mai 2012 – Intrakranielle Blutungen sind bei älteren Patienten mit Vorhofflimmern die schwerwiegendste Komplikation während einer gerinnungshemmenden Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten. Eine aktuelle Analyse der RE-LY-Studie zeigt, dass unter dem neuen direkten Thrombinantagonisten Dabigatran deutlich weniger tödliche intrakranielle Blutungskomplikationen auftreten als unter Warfarin. 

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Schirmchen im Herzen kann Schlaganfall nicht vorbeugen
Verschluss des Foramen ovale mit Katheter nicht wirksam

Berlin, 27. März 2012 – Jeder vierte Mensch besitzt ein Foramen ovale, eine Öffnung zwischen den beiden Herzvorhöfen. Dieses Blutventil ist ein Überbleibsel aus der Zeit als Fötus im Mutterleib. Bei Erwachsenen steht es im Verdacht, einen Schlaganfall zu begünstigen. Patienten, die bereits einen Hirninfarkt erlitten haben, bringt der Verschluss dieses ovalen Lochs mit Hilfe eines Herzkatheters allerdings keinen Schutz vor einem weiteren Schlaganfall, so das Ergebnis einer amerikanischen Studie. Deshalb raten die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) derzeit von dieser Behandlung ab.

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Schlaganfallsymptome früh behandeln vermeidet Behinderungen
Bessere Therapieergebnisse durch speziell geschultes Personal

Berlin, 7. Februar 2012 – Die Chance, einen Schlaganfall ohne anschließende Behinderungen zu überleben, ist deutlich höher, wenn an der Klinik bestimmte Behandlungsstandards gelten. Sie steigt, wenn Ärzte Begleitsymptome wie hoher Blutzucker, Fieber und Schluckstörungen bereits früh behandeln.

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Neue Zertifizierungsanträge für Stroke Units

Ab 1. Januar 2012 existieren für die Zertifizierungen regionaler und überregionaler Stroke Units neue Zertifizierungsanträge. Außerdem gibt es einen zusätzlichen Antrag auf Zertifizierung für Comprehensive Stroke Units. 

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Gefäßbypass fürs Gehirn ohne Vorteil für Schlaganfallpatienten

6. Dezember 2011 – Schlaganfallpatienten profitieren nicht von einer Bypass-Operation an den Blutgefäßen, die das Gehirn versorgen. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Neurologen in einer kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlichten Studie mit 200 Schlaganfallpatienten.

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Depressive Menschen sterben eher am Schlaganfall

28. November 2011 – Menschen mit Depressionen erleiden deutlich häufiger einen Schlaganfall als psychisch Gesunde. Einer kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlichten Studie zufolge, haben Depressive ein um 45 Prozent erhöhtes Risiko einen Hirnschlag zu erleiden. Die Wahrscheinlichkeit, an dieser Volkskrankheit sogar zu versterben, ist um 55 Prozent erhöht.

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Schlaganfallvorbeugung, Dabigatran und Todesfälle:
Patienten sollten das Medikament nicht voreilig absetzen

Berlin, 23. November 2011 – Die aktuelle Diskussion um Todesfälle durch Blutungen oder eine erhöhte Herzinfarktrate im Zusammenhang mit dem neu zugelassenen Wirkstoff Dabigatran (Handelsname: Pradaxa) hat viele Patienten in Deutschland, die blutverdünnende Mittel zur Schlaganfallvorbeugung benötigen, verunsichert. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft, die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung sowie die Deutsche Herzstiftung e.V. raten den Patienten nach sorgfältiger Prüfung der vorliegenden Studiendaten, diese Behandlung fortzuführen und – falls erforderlich – eine Änderung des Medikaments nur in enger Absprache mit ihrem behandelnden Arzt vorzunehmen.

Adolf-Wallenberg-Preis für PD Dr. Martin Köhrmann

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall Gesellschaft (DSG) verliehen PD Dr. Martin Köhrmann, Oberarzt der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, für seine Arbeiten zur Selektion akuter Schlaganfallpatienten zur Thrombolyse im erweiterten Zeitfenster mittels multiparametrischer Magnetresonanztomografie den Adolf-Wallenberg-Preis.

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Forscher können Zeitpunkt von Schlaganfällen bestimmen,
die im Schlaf auftreten
Neue Methode ermöglicht auch Patienten eine Therapie, die bislang davon ausgeschlossen waren

Berlin/Hamburg, Oktober 2011 – Mithilfe einer neuen Methode können Forscher den genauen Zeitpunkt eines Schlaganfalls bestimmen. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer aktuellen Studie hin, die Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet Neurology“ veröffentlicht haben. Das Verfahren kann jetzt vielen Patienten zugute kommen, bei denen eine zeitliche Einordnung des Schlaganfalls bisher nicht möglich war, zum Beispiel weil dieser im Schlaf auftrat. Die neuen Ergebnisse machen es erstmals möglich, dass auch diese Patienten eine wirksame Akutbehandlung zur Auflösung von Blutgerinnseln erhalten, die sogenannte Thrombolyse. Bislang waren sie hiervon ausgeschlossen.

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Dabigatran nun auch in Deutschland zur Schlaganfallprävention bei Patienten mit Vorhofflimmern zugelassen

5. August 2011 - Gestern wurde der Wirkstoff Dabigatran nun auch in Deutschland zur Schlaganfallprävention bei Patienten mit Vorhofflimmern zugelassen. Das Mittel wird bereits seit drei Jahren zur Vorbeugung von Thrombosen nach Gelenkoperationen eingesetzt. Es hemmt die Blutgerinnung auf andere Weise als bislang in der Schlaganfallprävention zum Einsatz kommende Substanzen wie Warfarin oder Phenprocoumon.

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Neurorehabilitation nach Schlaganfall

KOMPETENZNETZ SCHLAGANFALL

Die Serie von Positionspapieren des KNS, die in der Zeitschrift „Aktuelle Neurologie“ erscheint, ist mit einem Artikel von Herrn Prof. Dr. med. Thomas Platz (BDH-Klinik Greifswald)zum Thema „Neurorehabilitation nach Schlaganfall“fortgesetzt worden worden.

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20. European Stroke Conference 2011, Hamburg

 Die 20. European Stroke Conference (ESC) fand vom 24. bis 27. Mai in der Hansestadt Hamburg statt. Es kamen über 3000 Besucher, die an Kursen teilnahmen sowie über 100 Vorträge und 800 Poster sahen. Herr Prof. Dr. Wolf-Dieter Heiss aus Köln, Deutschland, wurde auf dem ESC mit dem Johann Jacob Wepfer Preis für seine Arbeiten über die bildgebende Darstellung  der ischämischen Penumbra mit Positronen-Emissionstomographie (PET) und MRT ausgezeichnet.

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10 Jahre Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft

Am 24. Mai 2011 feierte die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) im Vorfeld der European Stroke Conference (ESC) in Hamburg ihr zehnjähriges Bestehen. Dies war Anlass für eine Replik auf die erfolgreiche Entwicklung der Schlaganfallversorgung in den letzten Jahren und auch Gelegenheit, den Gründungsvätern und Protagonisten der Deutschen Schlaganfallmedizin für Ihren Einsatz zu danken.

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„Mobil nach Schlaganfall“ – Start der Rehaforen am 21.06.2011

Die Rehabilitation ist der Schlüssel für den Weg zurück ins Leben. Studien belegen, dass Zeitverluste auch in der Rehabilitation den Behandlungserfolg beeinträchtigen. Aus diesem Grund hat sich die Initiative „Mobil nach Schlaganfall“ ganz gezielt der Stärkung der Schlaganfall-Rehabilitation verschrieben und veranstaltet in ausgewählten Regionen Deutschlands Schlaganfallforen.

Das Rehaforum Schlaganfall Ostwestfalen-Lippe macht am 21. Juni 2011 in Bielefeld den Anfang. Unter dem Motto „Gemeinsame Impulse für mehr Versorgungsqualität in unserer Region“ kommen renommierte Experten aus Gesundheitswirtschaft und -wissenschaft zusammen, um ein gemeinsames Versorgungsmodell mit hohen Qualitätsstandards für die regionale Rehabilitation und Nachsorge von Schlaganfall-Patienten zu definieren.

Mehr Informationen: www.schlaganfall-hilfe.de

Eigenmächtiges Absetzen von ASS erhöht Schlaganfallrisiko

Berlin, April 2011 – Aspirin, genauer gesagt der Wirkstoff Acetylsalicylsäure oder ASS, gehört zu den am häufigsten eingesetzten Medikamenten. Ärzte verordnen es regelmäßig nach einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder anderen Kreislauferkrankungen, die Folge einer Gefäßverkalkung sind. Setzen die Patienten das Medikament eigenmächtig ab, erhöht sich ihr Schlaganfallrisiko erheblich. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft anlässlich einer aktuellen britischen Studie hin, die kürzlich im Fachmagazin Neurology erschienen ist.

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Schlaganfall durch Schmerzmittel:
Experten betonen geringes Risiko für die meisten Menschen

Berlin, Februar 2011 – Die Einnahme von Schmerzmitteln ist für die meisten Menschen nicht mit der Gefahr eines Schlaganfalls verbunden. Dies stellt die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer Studie klar, die kürzlich im „British Medical Journal" erschienen war und für viel Aufsehen gesorgt hatte. Vorsicht ist allerdings bei Patienten geboten, die bereits aufgrund von Gefäßkrankheiten schlaganfallgefährdet sind und Schmerzmittel über längere Zeit regelmäßig einnehmen.

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Schlaganfallhäufigkeit und Versorgung von Schlaganfallpatienten in Deutschland

P. U. Heuschmann, O. Busse, M.Wagner, M. Endres, A. Villringer, J. Röther, P. L. Kolominsky-Rabas, K. Berger für das Kompetenznetz Schlaganfall, die Deutsche Schlaganfall Gesellschaft sowie die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Epidemiologische Daten zum Krankheitsbild Schlaganfall bilden eine wichtige Grundlage zur Planung des zukünftigen Versorgungsbedarfs in der Bevölkerung sowie zur Identifikation möglicher Optimierungspotenziale in der derzeitigen Versorgung. Die folgende Arbeit präsentiert aktuelle Daten zu Schlaganfallhäufigkeit sowie Versorgungssituation von Schlaganfallpatienten in Deutschland.

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Schlaganfall: Strukturierte Versorgung verbessert Überlebenschancen
Auch Patienten mit „kleinen" Schlaganfällen in Stroke Units behandeln

Berlin, Oktober 2010 – Eine klar strukturierte Versorgung von Schlaganfallpatienten verbessert deren Überlebenschancen deutlich. Selbst Patienten mit kleineren Schlaganfällen profitieren davon. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer aktuellen Studie hin, die kürzlich in der Fachzeitschrift „Neurology" erschienen ist. Der Untersuchung liegt eine Auswertung des kanadischen Schlaganfallregisters zugrunde.

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Überarbeitung der Foliensätze der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft

Die Folien der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft wurden in der Vergangenheit intensiv genutzt, um eine der wesentlichen Zielsetzungen der DSG, die Fort- und Weiterbildung aller mit diesem Thema befassten Ärzte, zu unterstützen.
Wir freuen uns, Ihnen komplett überarbeitete Fortbildungsfolien zu folgenden wichtigen Gebieten der Schlaganfallversorgung zur Verfügung stellen zu können:

Zur Registrierung / Zum Download

„Weltweit gegen den Schlaganfall" – World Stroke Day am 29. Oktober 2010

Auf Initiative der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft werden am Freitag, den 29. Oktober 2010, im Rahmen des "World Stroke Day" bundesweit Aufklärungskampagnen zum Thema „Schlaganfall" durchgeführt. Der Weltschlaganfalltag wird seit dem Jahr 2000 von der World Stroke Organization durchgeführt. Ziel ist es, das Wissen über Schlaganfallsymptome und das Handlungswissen beim Auftreten eines Schlaganfalls zu erhöhen.

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Lähmung nach Schlaganfall: Physiotherapie auch Jahre später noch wirksam

Berlin, Juni 2010 – Lähmungen nach einem Schlaganfall können sich noch Jahre später zurückbilden. Darauf weisen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) anlässlich einer aktuellen Studie hin. Diese hatte gezeigt, dass Patienten mit Hilfe einer intensiven Physiotherapie verloren gegangene Fähigkeiten wieder neu erlernen können, selbst wenn der Schlaganfall bereits Jahre zurückliegt. Die Untersuchung belegt außerdem erstmals, dass auch Trainingsroboter wirksam helfen.

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Ausgiebige Spaziergänge schützen Frauen vor Schlaganfall

Berlin, Juni 2010 – Es muss nicht unbedingt Radfahren, Schwimmen oder das Fitnessstudio sein: Auch ein mehrstündiger Spaziergang hilft Frauen ab 45 Jahren, einen Schlaganfall zu vermeiden. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer aktuellen US-amerikanischen Studie hin, die in der Fachzeitschrift „Stroke" erschienen ist.

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NOTFALLBEHANDLUNG:
Zentral und interdisziplinär

Fachvertreter aus Anästhesiologie, Chirurgie, Innere Medizin, Neurochirurgie, Neurologie, Pädiatrie und Radiologie haben die inhaltliche Ausrichtung einer zentralen Notaufnahme im Konsens ausformuliert.

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Nicht mehr als fünf Gramm am Tag:
Zu salziges Essen erhöht das Schlaganfallrisiko

Berlin, Januar 2010 – Zu viel Salz im Essen erhöht die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden. Denn mit dem Salzkonsum steigt auch der Blutdruck an. Bei einem Verzehr von täglich zehn statt der empfohlenen fünf Gramm Salz, erhöht sich das Schlaganfallrisiko langfristig um fast ein Viertel.

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Ischämischer Schlaganfall: Auch späte Thrombolyse ist sinnvoll

(22. Dezember 2009) Erweiterte Auswertungen und Subgruppenanalysen der ECASS III-Studie haben neue Beweise dafür erbracht, dass Patienten bis zu 4,5 Stunden nach einem ischämischen Schlaganfall von einer Thrombolyse mit rekombinantem Gewebsplasminogen Aktivator (rt-PA, Alteplase) profitieren.

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Migräne mit Aura erhöht das Schlaganfallrisiko

Berlin, Dezember 2009 – Menschen, die an einer Migräne mit Aura leiden, haben ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Eine Aura bezeichnet neurologische Symptome wie Seh- oder Empfindungsstörungen, die der Kopfschmerzattacke vorausgehen. Von dem erhöhten Schlaganfallrisiko sind vor allem Frauen betroffen, die unter 45 Jahre alt sind, rauchen und orale Kontrazeptiva (die „Pille") einnehmen. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft anlässlich einer aktuellen Studie hin.

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Die Telemedizin wird ihren Platz haben – aber nicht in der Regelversorgung des Schlaganfalls

Deutsche Gesellschaft für Neurologie bezieht in Berlin Stellung: Telekonsile können ergänzend helfen, aber Stroke Units nicht ersetzen.

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Stellungnahme des Vorstandes der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der DRG-Kommission der Deutschen Gesellschaft für Neurologie zum OPS 8-981

vom 3. November 2009

Die Leistungskriterien des OPS 8-981 (Neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls) waren in früheren Fassungen in einigen Abschnitten unscharf gefasst, sodass es hier zu Meinungsunterschieden in der Interpretation und zu Kodierfehlern kommen konnte.

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Adolf-Wallenberg-Preis für Dr. Götz Thomalla

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall Gesellschaft (DSG) verliehen dem 36-jährigen Dr. Götz Thomalla für seine Forschungsarbeit „Charakterisierung der zerebralen Ischämie und Steuerung der Akutbehandlung mittels multiparametrischer MRT" den Adolf-Wallenberg-Preis.

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin am 05. und 06. November in Berlin

200 Experten der Telemedizin an einem Tisch

(8. Oktober 2009) „Telemedizin 2009 – Geschäfts- und Versorgungsmodelle im klinischen Alltag“ – so lautete der Titel des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin am 05. und 06. November 2009 in Berlin.

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Interne Richtlinien für die Übernahme von Schirmherrschaften

Der Vorstand der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) hat interne Richtlinien für die Schirmherrschaften von Veranstaltungen erarbeitet.

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Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft

Schlaganfall: Bald einfachere Vorbeugung für bis zu 300.000 Patienten mit Vorhofflimmern in Deutschland

(2. September 2009) Größte Medikamentenstudie zum Vorhofflimmern veröffentlicht. Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft und Deutsche Gesellschaft für Neurologie begrüßen die Aussicht auf eine einfachere und sicherere Schlaganfall-Prophylaxe.

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Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft

Eigene "Unit" für Patienten mit transitorischen ischämischen Attacken (TIAs) macht keinen Sinn – in den bestehenden Stroke Units sind TIA-Patienten optimal versorgt

(16. Juli 2009) Anfang des Monats wurde erstmals in Hamburg eine sogenannte TIA-Unit eröffnet. Diese besondere Einheit als Teil einer Stroke Unit soll ausschließlich Patienten behandeln, die eine transitorische ischämische Attacke (TIA) erlitten haben.

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Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft warnt:
Kompressionsstrümpfe schützen nicht vor Thrombosen nach Schlaganfall

Berlin, Juni 2009 – Die in Krankenhäusern übliche Praxis, bettlägerige Patienten durch Kompressionsstümpfe vor Thrombosen und lebensgefährlichen Lungenembolien zu schützen, erfüllt bei Schlaganfallpatienten ihren Zweck nicht. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine größere Studie. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) fordert deshalb eine Umsetzung dieser Erkenntnisse in den klinischen Alltag.

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Leitlinie "Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls" aktualisiert

Die Leitlinie "Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls" wurde aktualisiert - Anlass ist die kürzlich publizierte ECASS-3-Studie, die das Zeitfenster einer Thrombolyse deutlich verlängert.

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