Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft


 

Berlin, Oktober 2017 – Laut der aktuellen Gesundheitsberichterstattung des Bundes haben hierzulande rund 1,76 Millionen Erwachsene mindestens einmal in ihrem Leben einen Schlaganfall erlitten1 . In der Akutversorgung nimmt die Bundesrepublik europaweit eine Vorreiterrolle ein – Strukturen für eine gute Nachsorge bestehen bisher jedoch kaum. Anlässlich des Weltschlaganfalltags am 29. Oktober diskutieren Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) deshalb auf einer Pressekonferenz, wie eine hochwertige Nachsorge gestaltet werden sollte. Zudem informieren sie über den Schlaganfall bei jungen Menschen und über wirksame akute Therapiemöglichkeiten. Die Presse-konferenz findet am Mittwoch, den 25. Oktober 2017 in Berlin statt.

DSG-Experten informieren

Berlin, Oktober 2017 – Einen Schlaganfall bekommen nur ältere Menschen – das denken viele. Doch fast jeder fünfte Patient in Deutschland ist jünger als 55 Jahre. Trotz guter Therapiemöglichkeiten bleibt etwa ein Drittel von ihnen dauerhaft arbeitsunfähig. Einschränkungen in der Berufsfähigkeit und Störungen der Familienplanung – ein Schlaganfall ist für jüngere Patienten ein besonders einschneidendes Erlebnis. Nur durch eine schnelle und fachkundige Behandlung können Langzeitfolgen für diese Patienten vermieden werden. Darauf machen Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) im Vorfeld des Weltschlaganfalltages am 29. Oktober aufmerksam. Welche Ursachen und Krankheitsverläufe bei den jüngeren Betroffenen vorliegen und welche Therapiemöglichkeiten es gibt, darüber informieren DSG-Experten auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 25. Oktober in Berlin.

Mechanische Gerinnselentfernungen

Berlin, Oktober 2017 – Rund 260.000 Menschen erleiden hierzulande jährlich einen Schlaganfall. Bei vielen besonders schwer betroffenen Patienten ist die Methode der mechanischen Thrombektomie (MTE) wirkungsvoll: Hier können große Blutgerinnsel mittels eines Mikrokatheters entfernt werden. Das hoch wirksame Verfahren wird in Deutschland bereits seit vielen Jahren angewendet und stellt seit drei Jahren eine fest etablierte Therapie dar. Deutschland nimmt europaweit eine führende Position ein, denn es wird mittlerweile eine nahezu flächendeckende Versorgung gewährleistet. So sind hierzulande etwa 450 Neuro-Interventionalisten, die auf die Behandlung von Verengungen und Verschlüssen von Blutgefäßen in Gehirn und Rücken spezialisiert sind, an etwa 140 Standorten tätig. Wie eine so exzellente Versorgungsstruktur entstanden ist und wie die Qualität dabei gesichert werden kann, darüber diskutieren Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 25. Oktober. Anlass ist der Weltschlaganfalltag am 29. Oktober.

Berlin, Mai 2017– Gesichtslähmung, Sprachstörungen und Lähmung in den Armen – das sind die wichtigsten Symptome eines Schlaganfalls. Doch nur etwa ein Fünftel der Europäer kennt eines davon. Um dafür zu sensibilisieren, gibt der bundesweit bekannte Cartoonist und Filmemacher Ralph Ruthe nun einen Video Clip heraus. Die Schirmherrschaft für dieses Projekt hat die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) übernommen. Das Video wird erstmals zum Tag gegen den Schlaganfall am kommenden Mittwoch, den 10. Mai um 10 Uhr auf der Facebook-Seite von Ruthe unter https://de-de.facebook.com/ruthe.de/ veröffentlicht sowie als Stream bei Spotify. Auch das bekannte Musik-Label Universal Music unterstützt die Aktion – und stellt den Song als Download bei I-Tunes zur Verfügung. Der Erlös kommt der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zu Gute.

Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Berlin, März 2017 - Ein Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall – in Akutsituationen zählt jede Minute. Je weniger Zeit zwischen den ersten Symptomen und dem Beginn der Behandlung liegt, desto günstiger ist die Prognose für den Patienten. Akute Fälle werden in Deutschland zunehmend an spezialisierten Einrichtungen – sogenannten Stroke Units – durchgeführt. Nun haben die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe mit der Klinik für Neurologie und Frührehabilitation an den Kreiskliniken Reutlingen bereits die 300. deutsche Einrichtung zertifiziert. Ein Zeichen für eine qualitativ sehr hochwertige Schlaganfallversorgung, so die Experten.

Neuer Prognosescore für schwere Krankheitsfälle
Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation e.V. (DGNR)

Berlin, Februar 2017 Die Schlaganfallversorgung in Deutschland ist beispielgebend – die große Mehrzahl der akuten Schlaganfallpatienten erhalten eine neurologische oder geriatrische Rehabilitation. Auch ältere Patienten oder multimorbide Patienten werden nach der Akutphase in eine Rehabilitationsklinik verlegt. Wenig ist bisher jedoch darüber bekannt, wie wirkungsvoll eine neurologische Frührehabilitation ist. Welche positiven Heilungserfolge erzielt sie? Welche Patientengruppen profitieren besonders davon? Auskunft darüber gibt eine neue aktuelle deutsche Studie, die in der Zeitschrift „Aktuelle Neurologie“ veröffentlicht wurde.

Berlin, Oktober 2016 – Plötzliche Sprachstörungen, ein unsicherer Gang, einseitige Lähmungen – das sind typische Symptome eines Schlaganfalls. Dann ist Schnelligkeit gefragt, denn die Erkrankung ist ein absoluter Notfall. Neue effektive Therapie- und Nachsorgeformen erhöhen die Chancen auf ein Leben ohne bleibende Schäden. Welche neuen Behandlungsformen es gibt, was eine gute Rehabilitation und Nachsorge ausmacht und wie das Schlaganfall-Risiko Vorhofflimmern erkannt werden kann, berichten Experten auf einer Pressekonferenz der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) am 26. Oktober 2016 in Berlin. Anlass ist der Weltschlaganfalltag (29.Oktober).

Pressekonferenz der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) am 26. Oktober 2016 anlässlich des Weltschlaganfalltags am 29. Oktober 2016

Berlin, Oktober 2016 – Lähmungen, Sprachstörungen und Sehstörungen – ein Schlaganfall kann zahlreiche körperliche Folgen nach sich ziehen. Auch die Psyche leidet oft: Bei etwa jedem dritten Patienten tritt eine Depression oder Angststörung auf. Zudem entwickelt jeder Zehnte eine Demenz. Um solche Folgeerkrankungen rechtzeitig zu erkennen und ihnen kompetent zu begegnen, fordert die  Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) ein umfassenderes Nachsorgekonzept. Wie dieses umgesetzt werden kann, diskutieren Experten anlässlich des Weltschlaganfalltags auf einer Pressekonferenz am 26. Oktober 2016 in Berlin.