Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft


 

Berlin, Oktober 2020 – Die Bedeutung der Telemedizin ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen – und hat aufgrund der COVID-19 Pandemie nun noch einen weiteren Schub nach vorne erfahren. Auch bei der Behandlung von Schlaganfallpatienten ist die Telemedizin von großer Relevanz: So gibt es in Deutschland in diesem Bereich mittlerweile über 20 telemedizinische Netzwerke, in ihnen sind insgesamt über 200 neurologische Kliniken miteinander verbunden. Warum sich dadurch die Akutbehandlung von Schlaganfallpatienten verbessern lässt, erläutern Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) auf einer Online-Pressekonferenz, die am Montag, den 26. Oktober stattfindet. Anlass ist der diesjährige Weltschlaganfalltag (29. Oktober). Einen besonderen Fokus legen sie bei der Diskussion auf die telemedizinische Schlaganfallversorgung in ländlichen Regionen – hier beleuchten sie sowohl Chancen als auch Grenzen. Medienvertreter können sich für die virtuelle Veranstaltung unter https://attendee.gotowebinar.com/register/4899955286860461583 anmelden.

Online-Pressekonferenz der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) am 26. Oktober zum Weltschlaganfalltag 2020

Berlin, September 2020 – Wer an dem Coronavirus erkrankt, hat infolgedessen oft ein erhöhtes Schlaganfallrisiko – das zeigen aktuelle, wissenschaftliche Erkenntnisse. Besonders hoch ist das Risiko für schwererkrankte, intensivpflichtige Patienten. Über den medizinischen Zusammenhang zwischen einer SARS-CoV2-Virusinfektion und einem Hirninfarkt informieren Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) auf einer Online-Pressekonferenz, die am Montag, den 26. Oktober von 11 bis 12 Uhr stattfindet. Anlass ist der Weltschlaganfalltag (29. Oktober). Auch die Schlaganfallversorgung während der Corona-Pandemie ist Thema der virtuellen Veranstaltung. Medienvertreter können sich dafür bereits jetzt unter https://attendee.gotowebinar.com/register/4899955286860461583 anmelden.

Online-Pressekonferenz der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) am 26. Oktober zum Weltschlaganfalltag

 Berlin, September 2020 – Ob COVID-19 oder Influenzagrippe – viele Infektionskrankheiten erhöhen das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen des Gefäßsystems wie für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Laut einer Metaanalyse, in die Ergebnisse aus zwölf klinischen Studien eingeflossen sind, ist das Risiko an einem ischämischen Schlaganfall zu erkranken einen Monat nach akuten Infektionen um mehr als das Doppelte erhöht. Doch warum können Grippeviren und andere Erreger Gefäßverschlüsse verursachen? Und warum empfehlen Mediziner die Influenzaimpfung als Prävention? Antworten auf diese Fragen geben Experten der DSG auf einer Online-Pressekonferenz am Montag, den 26. Oktober, die anlässlich des Weltschlaganfalltages (29. Oktober) stattfindet. Medienvertreter können sich dafür bereits jetzt unter https://attendee.gotowebinar.com/register/4899955286860461583 anmelden.

25. August 2020 – Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, Nüsse und Samen, Käse und Molkereiprodukte schützen vor Hirninfarkten, der Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch hingegen erhöht (möglicherweise) das Risiko. Und: Ein hoher Ei-Konsum kann das Risiko für Hirnblutungen begünstigen – so lassen sich die Ergebnisse der Auswertung einer großen europäischen Kohortenstudie zusammenfassen [1]. Wahrscheinlich ist, dass diese Effekte blutdruck- und blutfettvermittelt sind. Die Frage, ob die Ernährung auch noch einen bedeutsamen Einfluss hat, wenn Blutdruck und Blutfette medikamentös kontrolliert werden, kann diese Studie allerdings nicht beantworten.

31. Juli 2020 – Gleich zwei große randomisierte, placebokontrollierte Studien [1, 2] kamen zum gleichen Ergebnis: Fluoxetin (besser bekannt als „Prozac“) konnte nicht zur Verbesserung funktioneller Fähigkeiten nach einem Schlaganfall beitragen, führte aber zu mehr Nebenwirkungen. Vor diesem Hintergrund betonen Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) die nach wie vor große Bedeutung der Frührehabilitation nach einem Schlaganfall. In diesem Bereich müsse weiter geforscht und investiert werden.

9. Juni 2020 – Nach einem Schlaganfall durch ein gefäßverstopfendes Blutgerinnsel (Thrombus) muss so schnell wie möglich die Durchblutung der betroffenen Hirnregion wiederhergestellt werden. Dies kann mit einer medikamentösen Thrombusauflösung oder durch mechanische Entfernung des Thrombus mit einem Gefäßkathetereingriff erfolgen. Eine aktuell in „The New England Journal of Medicine“ publizierte Studie vergleicht die alleinige Thrombektomie mit der Kombination beider Verfahren.

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG): Neuartiges Virus kann neurologische Krankheiten hervorrufen

Berlin, Mai 2020 – Schwere Atemwegserkrankungen und Lungenentzündungen – das sind bekannte gravierende Auswirkungen von COVID-19. Doch das Virus kann – insbesondere bei schweren Verläufen – auch zu einem Schlaganfall führen. Darauf macht die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall aufmerksam, der am 10. Mai als bundesweiter Aktionstag stattfindet. Zudem betont die DSG, dass ein Schlaganfall immer ein medizinischer Notfall ist und Erkrankte ihre Anzeichen ernst nehmen und sich in Behandlung begeben sollten – auch während der Corona-Pandemie. In Krankenhäusern sei das Infektionsrisiko sehr gering.