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Leitlinien 2008Vaskuläre Erkrankungen
In den verschiedenen Ländern kann man mit 100 bis 700 Schlaganfällen pro 100 000 Menschen und Jahr rechnen, die einen ersten Schlaganfall erleiden. Einen ersten Schlaganfall überleben ca. 80-85% der Patienten in der Akutphase. Von diesen Patienten erleiden zwischen 8 und 15% im ersten Jahr ein sog. Zweitereignis. Hierbei ist das Risiko in den ersten Wochen am höchsten und fällt mit zunehmender Zeit zum Indexereignis immer weiter ab. Bei TIAs sind v.a. Patienten mit zerebralen Symptomen gegenüber jenen mit retinalen Symptomen (Amaurosis fugax) gefährdet, sowie jene Patienten über 60 Jahre, mit Symptomdauer länger als 10 min und Symptomen mit Lähmungen oder Sprachstörungen. Das größte Risiko besteht in den ersten drei Tagen nach einer TIA. Das Ziel einer sekundären Prävention ist die Vermeidung einer erneuten zerebralen Ischämie (TIA oder Schlaganfall) nach einem ersten solchen Ereignis.
Auf Basis der vorliegenden Studien wurden unter Anwendung der Kriterien der evidence based medicine Leitlinien zur Prävention und Therapie von Schlaganfall und TIA entwickelt. Weitere Leitlinien im InternetLeitlinien der DGN Leitlinien der ESO American Heart Association Guidelines for the Prevention of Stroke Imaging of Stroke 2009 Expansion of the Time Window for Treatment of Acute Ischemic Stroke 2009 Percutaneous Device Closure of Patent Foramen Ovale for Secondary Stroke Prevention 2009 Recommendations for the Implementation of Telemedicine Within Stroke Systems of Care 2009 Definition and Evaluation of Transient Ischemic Attack 2009 Indications for the Performance of Intracranial Endovascular Neurointerventional Procedures 2009 Guidelines for the Management of Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage 2009 Übersicht European Society of Cardiology |