Deutscher Schlaganfall­­­­kongress DSG26
Programm

Das Programm des 2. Deutschen Schlaganfallkongresses (DSG26) richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Stroke-Nurses bzw. Fachpflegekräfte, wie auch Therapeutinnen und Therapeuten.

Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über die geplanten Inhalte, Referenten und Highlights. Bitte beachten Sie, dass noch Änderungen möglich sind.

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Workshop-Programm auf dem DSG-Kongress 2026

Weitere Details und Beschreibungen zu den Workshops finden Sie über den untenstehenden Button.

WS 01 + WS 23
DEGUM – Sono-Kurs

Der praktische Workshop umfasst: Graduierung von Carotis-Stenosen; extrakranielle Darstellung der Vertebralarterien inkl.; transkranielle Sonographie des Hirnparenchyms – Anatomie und Befunde; transtemporale Darstellung intrakranieller Arterien; transnuchale Darstellung der Vertebralarterien und der A. basilaris. Auch wird das aktuelle Ausbildungscurriculum der DEGUM diskutiert und evaluiert. Am Ende bekommen alle Teilnehmer ein Zertifikat.
Termin 1: Donnerstag, 10.09.2026 | 08:00 – 13:00 Uhr
Termin 2: Freitag, 11.09.2026 | 13:15 – 17:45 Uhr
Vorsitzender: Michael Ertl
Max. TN-Zahl: 20
Gebühr: 100,00 €

WS 02 + WS 15 +WS 26
LiN Workshop: Lagerung in Neutralstellung

Wie ist auch im Pflegebett ein physiologischeres Sitzen möglich, um Lebensqualität, ein mögliches Maß an Selbständigkeit und Beweglichkeit dauerhalt zu erhalten? Erlernt werden die Kriterien der Lagerung in Neutralstellung.
Termin 1: Donnerstag, 10.09.2026 | 08:30 – 10:00 Uhr
Termin 2: Freitag, 11.09.2026 | 08:00 – 09:30 Uhr
Termin 3: Freitag, 11.09.2026 | 16:45 – 17:45 Uhr
Vorsitzende: Monika Rupprecht
Max. TN-Zahl: 16
Gebühr: 75,00 €

WS 03
Akute Schlaganfallbildgebung – Time matters, imaging guides

Alle(s) im Bild? Die zerebrale Bildgebung spielt in der Diagnostik akuter zerebrovaskulärer Erkrankungen eine entscheidende Rolle. Doch den Überblick in den immer vielfältigeren Möglichkeiten der Schlaganfallbildgebung zu behalten, ist gerade in der Weiterbildung manchmal leichter gesagt als getan. Was kann das Nativ-CT leisten? Wie war das nochmal mit dem unbekannten bzw. erweiterten Zeitfenster? Liegt jetzt ein Mismatch vor?
Die richtige Anwendung und Auswertung von multimodaler CT- oder MR-Diagnostik muss gelernt und geübt werden.
Nach einem kurzen, anwendungsbezogenen Überblick über die methodischen Grundlagen soll es in diesem Kurs vor allem um die „praktischen Übungen“ gehen. Wir schauen uns echte Fälle aus dem Klinikalltag an und gehen hierbei auch auf die jeweiligen Pitfalls und Limitationen ein. Dabei thematisieren wir auch, warum ein Basisverständnis der (neuro)radiologischen Bildbefundung für Neurolog:innen sinnvoll ist und welche Vorteile es hat, wenn Neuroradiolog:innen therapeutische Entscheidungspfade kennen. Gemeinsam erarbeiten wir ein strukturiertes Vorgehen zur Befundung der zerebralen Bildgebung.
Am Ende des Kurses sollen die Teilnehmenden in der Lage sein, die Akutbildgebung beim Schlaganfall (besser) zu verstehen, relevante Befunde zu erkennen und im klinischen Kontext einzuordnen.
Donnerstag, 10.09.2026, 08:30 – 10:00 Uhr
Vorsitzende: Christine Vogl & Alexander Kollikowski
Max. TN-Zahl: 24
Gebühr: 50,00 €

WS 04
Mund- und Zahngesundheit bei Schlaganfall­patient_innen

Donnerstag, 10.09.2026 | 10:15 – 11:45 Uhr
Vorsitzende: Ramona Waterkotte
Max. TN-Zahl: 28
Gebühr: 50,00 €

WS 05
Interprofessionelle Therapie/Team is brain

Im Fokus unseres Workshops steht die These, dass effektive Versorgung nicht allein aus individueller Fachkompetenz entsteht, sondern aus der intelligenten Vernetzung aller beteiligten Professionen. Pflegefachpersonen übernehmen dabei eine Schlüsselposition: Sie verbinden Informationsströme, erkennen frühzeitig Veränderungen im Patientenzustand und initiieren interprofessionelle Entscheidungsprozesse.
Donnerstag, 10.09.2026 | 10:15 – 11:45 Uhr
Vorsitzende: Fr. Hartnick
Max. TN-Zahl: 20
Gebühr: 50,00 €

WS 06
State-of-the-Art endovaskuläre Schlaganfalltherapie

Dieser praxisnahe Workshop gibt einen Überblick über aktuelle Strategien der endovaskulären Schlaganfalltherapie – dort, wo Entscheidungen unter hohem Zeitdruck getroffen werden müssen und gleichzeitig fundiertes Abwägen entscheidend ist. In einem interdisziplinären Format aus Neurologie und Neuroradiologie diskutieren wir anhand interaktiver Fallbeispiele Vor- und Nachteile verschiedener Vorgehensweisen, sinnvolle Grenzen der Thrombektomie, Indikationen für Stenting sowie das periinterventionelle Gerinnungsmanagement und typische Herausforderungen in der Akutsituation. Ziel ist es, klare Entscheidungswege und konkrete Handlungsempfehlungen für die Akuttherapie im klinischen Alltag mitzunehmen.
Donnerstag, 10.09.2026 | 10:15 – 11:45 Uhr
Vorsitzende: Daniel Kaiser & Norma Diel
Max. TN-Zahl: 20
Gebühr: 50,00 €

WS 07
Einarbeitung neuer Mitarbeiter_innen auf der Stroke Unit

Welche Bedeutung hat dies für die Entwicklung der Betroffenen nach Schlaganfall?

  • Was sollen neue Mitarbeiter_innen auf einer Stroke Unit WISSEN, KÖNNNEN und welche Haltungen, Werte und Einstellungen sollten sie entwickeln?
  • Wie kann man ein Konzept entwickeln, dass diesen Anforderungen Rechnung trägt?
Donnerstag, 10.09.2026 | 15:00 – 16:30 Uhr
Vorsitzende: Ute Mehren & Doris Talmon
Max. TN-Zahl: 20
Gebühr: 75,00 €

WS 08 + WS 25
FEES I & FEES II

Termin 1: Donnerstag, 10.09.2026 | 15:00 – 16:30 Uhr
Termin 2: Freitag, 11.09.2026 | 14:30 – 16:00 Uhr
Vorsitzende: Siriamya Lapa & Bendix Labeit
Max. TN-Zahl: 28
Gebühr: 50,00 €

WS 09 + WS 11 + WS 16 + WS 21
Hokus-POCUS! Grundlagen des Point-of-Care-Ultraschalls in der neurologischen Notfall- und Intensivmedizin

Ob bei schwierigem Venenstatus in der Notaufnahme, undifferenzierter Dyspnoe auf der Stroke Unit oder der kritischen Einschätzung des intrakraniellen Drucks auf der Intensivstation – Akutsituationen fordern schnelle und fundierte Entscheidungen. Dieser Workshop vermittelt die essenziellen Fertigkeiten, um Point-of-Care-Ultraschall (POCUS) als präzises Diagnostikwerkzeug unmittelbar am Patientenbett einzusetzen. Der Fokus liegt auf der konsequent praxisorientierten Vermittlung klinisch relevanter Inhalte: von der fokussierten Echokardiographie zur Beurteilung der Herzfunktion über die Lungensonographie zur schnellen Differenzierung von Atembeschwerden bis hin zur Sonographie des Hirnparenchyms bei neurologischen Notfällen. Parallel dazu werden Theorie und Technik invasiver Eingriffe, wie ultraschallgestützte Gefäßzugänge und die Lumbalpunktion an Modellen intensiv trainiert. In Kleingruppen bietet dieser Kurs jungen Kolleginnen und Kollegen die ideale Gelegenheit, moderne Diagnostik effizient in die tägliche Routine zu integrieren und die eigene Handlungssicherheit – insbesondere in der Alleinverantwortung des Dienstes – souverän zu stärken.
Termin 1: Donnerstag, 10.09.2026 | 15:00 – 16:30 Uhr
Termin 2: Donnerstag, 10.09.2026 | 16:45 – 18:15 Uhr
Termin 3: Freitag, 11.09.2026 | 08:00 – 09:30 Uhr
Termin 4: Freitag, 11.09.2026 | 09:45 – 11:15 Uhr
Vorsitzende: Felipe Montellano & Raoul Breitkreuz & Ilko Maier
Max. TN-Zahl: 20
Gebühr: 75,00 €

WS 10
„Der Ton macht die Musik“ – Gesprächsführung in den Bereichen Prognoseabschätzung, Grenzentscheidungen und Angehörigenbetreuung

Dieser Workshop widmet sich dem Thema Gesprächsführung, den dos and dont’s in schwierigen Situationen des klinischen Alltags. Im Fokus stehen Prognoseabschätzung, Therapiezielfindung und Grenzentscheidungen sowie die Angehörigenbetreuung und -begleitung. Gemeinsam mit Intensivmedizinern und Pflegepersonal wird die aktuelle Evidenz beleuchtet. Anschließend werden anhand von Fallbeispielen unterschiedliche Kommunikationsstrategien für eine zielgerichtete Kommunikation und die geeignete Vermittlung von Gesprächsbotschaften an unterschiedliche Zielgruppen erarbeitet.
Donnerstag, 10.09.2026 | 15:00 – 16:30 Uhr
Vorsitzende: Julia Köhn & Matthias Borutta
Max. TN-Zahl: 24
Gebühr: 50,00 €

WS 12
Sprache & Bewegung

Die Bedeutung von Sprache und Bewegung als Grundlage eines pflegetherapeutischen Prozesses bei Menschen nach Schlaganfall.
Wie arbeiten die Zentren von Sprache und Bewegung im Gehirn zusammen? Gemeinsames Erarbeiten von Möglichkeiten des Theorie-Praxis-Transfers.
Donnerstag, 10.09.2026 | 16:45 – 18:15 Uhr
Vorsitzende: Doris Talmon & Anne Wollenschläger
Max. TN-Zahl: 20
Gebühr: 75,00 €

WS 13
„Hirntod“-Diagnostik: wie funktioniert das konkret?

Das Hirntod-Konzept hat sich mit der Entwicklung der modernen Intensivmedizin seit den 1960er als feste Form der Todesfestellung etabliert. Betroffen sind vor allem Patient*innen mit zerebro-vaskulären Erkrankungen. Die für Deutschland geltenden Richtlinien zur Feststellung des „Hirntodes“ (irreversibler Hirnfunktionsausfall, IHA) umfassen mittlerweile über 30 Seiten, die im Alltag immer wieder zu Fragen und Unsicherheiten führen. Der hier angebotene Workshop beabsichtigt, einen praktischen Einblick in die wichtigsten Aspekte der IHA-Feststellung zu geben. Die Teilnehmenden sollen im „hands-on“-Verfahren die Möglichkeit haben, ein IHA-Diagnostik von der Prüfung der Voraussetzung, der klinischen Untersuchung (Feststellung der Hirnstammareflexie und Apnoe-Test) sowie des Irreversibilitätsnachweises zu simulieren. Begleitet wird die Simulation von einem ethischen Diskurs zum Stellenwert des IHA als sicheres Todeszeichen des Menschen.
Donnerstag, 10.09.2026 | 16:45 – 18:15 Uhr
Vorsitzender: Farid Salih
Max. TN-Zahl: 24
Gebühr: 50,00 €

WS 14
„How not to kill a patient…mit SAB/ICB“ – fallbasiert lernen

Blut im Kopf – an alles gedacht? Von Antidot bis Vasodilatation. Interaktive praxisnahe Fallbeispiele von der Primär- bis Intensivversorgung von Patienten mit intrazerebralen und subarachnoidalen Blutungen.
Donnerstag, 10.09.2026 | 16:45 – 18:15 Uhr
Vorsitzende: Lisa Mäder & Patrick Schramm
Max. TN-Zahl: 28
Gebühr: 50,00 €

WS 17
Delirsensible Stroke Unit: Welches Screening, Diagnostik, Prävention und Therapie passt zu meinem multiprofessionellem Team?

Post-stroke Delir (PSD) ist eine häufige Komplikation nach einem Schlaganfall, die eine gezielte, interprofessionelle Herangehensweise erfordert. In diesem Workshop werden verschiedene Screening-Methoden für PSD vorgestellt und gemeinsam in Kleingruppen erprobt. Zudem erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die Diagnostik und differentialdiagnostische Überlegungen.
Anhand von Fallbeispielen aus der Stroke Unit Tübingen zeigen erfahrene Stroke Nurses sowie die Leitung des Demenz-Delir Konsils, wie nicht-pharmakologische Maßnahmen zur Prävention und Behandlung von Delir erfolgreich eingesetzt werden. Dabei kommen u.a. Alltagshelfer und strukturierte Alltagsaktivitäten zum Einsatz.
Der Workshop fördert den interprofessionellen Austausch zwischen Pflegekräften und Ärzten, um gemeinsam optimale Strategien für die strukturierte Behandlung von post-stroke Delir-Patienten auf der eigenen Stroke Unit zu entwickeln und umzusetzen
Donnerstag, 10.09.2026 | 16:45 – 18:15 Uhr
Vorsitzende: Annerose Mengel & Layla Alberings
Max. TN-Zahl: 28
Gebühr: 50,00 €

WS 18
„TOASTen für Anfänger“ – strukturierte ätiologische Einordnung von Schlaganfällen im klinischen Alltag

Die ätiologische Einordnung des ischämischen Schlaganfalls ist Grundlage einer wirksamen Sekundärprävention, bereitet jedoch insbesondere in der klinischen Weiterbildung häufig Schwierigkeiten. Dieser interaktive Teaching Course richtet sich gezielt an jüngere Kolleginnen und Kollegen und vermittelt praxisnah die Anwendung der Klassifikationssysteme TOAST und ASCO. Anhand typischer Stroke-Unit-Fallbeispiele werden ätiologische Entscheidungen gemeinsam erarbeitet, typische Fallstricke diskutiert und direkte Konsequenzen für die Sekundärprävention aufgezeigt.
Freitag, 11.09.2026 | 08:00 – 09:30 Uhr
Vorsitzende: Andrea Dreßing & Stefan Gerner
Max. TN-Zahl: 24
Gebühr: 50,00 €

WS 19
Mobilisation im Bett

Bewegungsabläufe in einer tiefen Position (Bett) in pflegerische Aktivitäten integrieren mit der Absicht Lernprozesse für den betroffenen Menschen zu gestalten.
Welche Bedeutung hat dies in Bezug auf die zunehmende Komplexität von Aktivitäten in der Schwerkraft?
Freitag, 11.09.2026 | 09:45 – 11:15 Uhr
Vorsitzende: Doris Talmon & Anne Wollenschläger
Max. TN-Zahl: 20
Gebühr: 75,00 €

WS 20
Umgang mit dem hypotonen Arm

Das Schultergelenk eines gelähmten Armes ist funktionell erheblich verändert. Der pathologisch verminderte (Frühphase) oder erhöhte Muskeltonus der schulterumgebenden Muskulatur verändert die Stellung der Gelenkbestandteile zueinander (Alignment) und die Bewegung der Gelenkbestandteile miteinander.
Bei falscher Handhabung des gelähmten Armes kommt es zu schmerzhaften Entzündungsreaktionen durch Einklemmung von Gewebe im subacromialen Raum. Bei unsachgemäßer Handhabung kann es sogar zu Kollisionen von knöchernen Gelenkanteilen kommen. Die Schmerzen des entstandenen Schulter-Armsyndroms behindern die Rehabilitation des Patienten wesentlich.
Inhalt des Workshops sind die Erarbeitung warum es zur schmerzhaften Schulter kommt. Praktisch wird das stabilisierende Anfassen/Handling des hypotonen Armes geübt um das Alignment beim Bewegen zu gewährleisten. Möglichkeiten der Armposition am Tisch oder im Stuhl werden gezeigt und ausprobiert.
Dozenten: Neele Kaden Bobath Instruktorin IBITA (Physiotherapeutin) und Gabi Jacobs Pflegeaufbaukursinstruktorin Bobath BIKA (Krankenpflegefachfrau).
Freitag, 11.09.2026 | 09:45 – 11:15 Uhr
Vorsitzende: Nele Kaaden & Gabi Jacobs
Max. TN-Zahl: 28
Gebühr: 50,00 €

WS 22
Hirnvenen-/Sinusthrombose

Freitag, 11.09.2026 | 09:45 – 11:15 Uhr
Vorsitzende: Jennifer Linn
Max. TN-Zahl: 24
Gebühr: 50,00 €

WS 24
Pushersyndrom, eine neuropsychologische Störung mit Herausforderung

„Das Pusher Syndrom stellt eine gravierende Komplikation des Schlaganfalls dar. In dem Workshop „Pushersyndrom, eine neuropsychologische Störung mit Herausforderung“ wird nach einer kurzen thematischen Einführung zum Syndrom, die Behandlungsoption einer neurophysiologischen Körperausstreichung vorgestellt. Im Rahmen einer praktischen Sequenz wird die Methode gegenseitig geübt und die Wirkung im Teilnehmendenkreis analysiert.“
Freitag, 11.09.2026 | 14:30 – 16:00 Uhr
Vorsitzende: Bianca Schmidt-Maciejewski
Max. TN-Zahl: 20
Gebühr: 75,00 €

WS 27
Stroke Highlights 2025 – Von der Evidenz zur Praxis

Dieser Workshop widmet sich der kritischen Diskussion einiger der relevantesten Publikationen im Bereich der Schlaganfallmedizin des Jahres 2025. Im Fokus stehen die neuesten Ergebnisse klinischer Studien zur Thrombektomie bei distaleren Gefäßverschlussen (MeVO), der Therapie der asymptomatischen Karotisstenose sowie der intensivmedizinischen Behandlung und Sekundärprophylaxe des hämorrhagischen Schlaganfalls. Gemeinsam mit führenden Expertinnen und Experten diskutieren wir die Herausforderung der Übertragbarkeit dieser Daten in den klinischen Alltag. Ziel ist es, mit den Teilnehmer:innen die aktuellen Säulen der evidenzbasierten Schlaganfallmedizin herauszuarbeiten und konkrete Impulse für die praktische Arbeit auf der Stroke Unit und neurologischen Intensivstationen zu geben.
Freitag, 11.09.2026 | 16:15 – 17:45 Uhr
Vorsitzende: Felipe Montellano
Max. TN-Zahl: 28
Gebühr: 50,00 €

WS 28
Häufige internistische Herausforderungen auf der Stroke Unit

Neben der neurologischen Akutversorgung bedeutet die Behandlung von Schlaganfallpatienten auf der Stroke Unit auch vielseitige internistische Herausforderungen. Diese wollen wir aus endokrinologischer, kardiologischer und infektiologischer Perspektive beleuchten, aktuelle Evidenz diskutieren sowie praktische Handlungsempfehlung für den Alltag auf der Stroke Unit den Teilnehmer:innen mitgeben. Eine interdisziplinäre, interaktive, internistische Orientierung für den Stroke Unit Alltag!
Fokus Endokrinologie: Klinische Neuroendokrinologie auf der Stroke Unit – vom hyperosmolaren Koma bis zur akuten Hyponatriämie.
Fokus Kardiologie (Dr. Petra Heizmann): Von Vorhofflimmern bis Bradykardie: Herzrhythmusstörungen auf der Stroke Unit gehören zu den häufigsten internistischen Herausforderungen. In diesem Workshop beleuchten wir typische Fallstricke, aktuelle Behandlungsstrategien und pragmatische Lösungen für den klinischen Alltag.
Samstag, 12.09.2026 | 08:30 – 10:00 Uhr
Vorsitzende: Johannes Teller & Attila Cihan & Petra Heizmann
Max. TN-Zahl: 28
Gebühr: 50,00 €

WS 29
Intensivmedizin ischämischer und hämorrhagischer Schlaganfälle – Neuromonitoring, EVD, ICP-Management

Raumfordernde Hirninfarkte, intrazerebraler Blutung (ICB) und Subarachnoidalblutungen (SAB) stellen eine besondere neurointensivmedizinische Herausforderung dar. Der Workshop vermittelt praxisnahes Wissen zu modernem Neuromonitoring, dem Einsatz externer Ventrikeldrainagen (EVD) und einem zielgerichteten ICP-Management anhand klinischer Fallbeispiele. Im Mittelpunkt steht die sichere und strukturierte Versorgung kritisch neurologischer Patienten.
Freitag, 11.09.2026 | 10:15 – 11:45 Uhr
Vorsitzende: Julian Bösel, Nazife Dinc
Max. TN-Zahl: 28
Gebühr: 50,00 €

Bei Fragen zum wissenschaftlichen Programm oder zur Abstracteinreichung wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner:
Isabelle Schneider
Telefon: +49 3643 2468-118
E-Mail:

Mit wissenschaftlicher Beteiligung der

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