Nachwuchsforscher geehrt: DSG-Posterpreise gehen nach Essen, Fulda und Göttingen
Kongresssekretär Prof. Benedikt Frank (1. von li.), DSG-Präsidentin Prof. Waltraud Pfeilschifter (2. von li.), Kongresspräsident Prof. Martin Köhrmann (2. von re.) und DSG-Vize-Präsident Prof. Karl Georg Häusler (1. von re.) gratulieren Dr. Jordi Kühne Escolà (Mitte), Malin Böhl (3. von li.) und Dr. Moritz Kirschner (3. von re.).
Foto: Mike Auerbach
(16.09.2026) Drei herausragende wissenschaftliche Arbeiten hat die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) bei ihrem diesjährigen Kongress, dem DSG26, in der vergangenen Woche in Berlin mit einem Posterpreis ausgezeichnet. Die prämierten Projekte beschäftigen sich mit retinaler Ischämie, rekanalisierenden Therapien und neuen Ansätzen für eine individualisierte Schlaganfalltherapie.
Den 1. Platz belegte Dr. Jordi Kühne Escolà aus Essen mit dem Poster „Prävalenz neurovaskulärer und kardialer Hochrisiko-Emboliequellen bei Patienten mit retinaler Ischämie“.
„Zu sehen, mit welcher wissenschaftlichen Qualität und Neugier unser Nachwuchs an wichtigen Fragen der Schlaganfallmedizin arbeitet, macht große Freude“, sagte DSG-Präsidentin Prof. Waltraud Pfeilschifter bei der Preisverleihung. „Diese Leistungen verdienen höchste Anerkennung. Allen drei Preisträgern gratuliere ich ganz herzlich!“
Der 2. Platz ging an Malin Böhl aus Fulda für die Arbeit „Rekanalisierende Therapien – Unterschiede in Abhängigkeit vom Zertifizierungsstatus“. Den 3. Platz belegte Dr. Moritz Kirschner aus Göttingen mit seinem Poster „Dreidimensionale Simulation der zerebralen Perfusion bei Patienten mit hämodynamisch relevanten Stenosen hirnversorgenden Arterien – ein neuer Ansatz zur individualisierten Schlaganfalltherapie“.
Auch DSG-Vizepräsident Prof. Dr. Karl Georg Häusler würdigte die Preisträger: „Auf diese Arbeiten und auf das, was sie hier präsentiert haben, dürfen sie wirklich stolz sein. Solche wissenschaftlichen Leistungen machen Lust auf das, was von dieser nächsten Generation noch kommen wird.“





