Aufruf zur Teilnahme an MOST-AF: Neues Schlaganfall-Register bei Patienten mit Vorhofflimmern

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie zur Teilnahme an einer neuen deutschlandweiten Register-Studie einladen, in der prospektiv Daten von Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall und bekanntem Vorhofflimmern erhoben werden.

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft: Immer bessere Behandlungs­­möglichkeiten für Patienten

(09.05.2024) Gute Nachrichten: Die Möglichkeiten zur Therapie und Prophylaxe nach einem Gefäßverschluss im Gehirn oder einer Hirnblutung – beides mögliche Auslöser für einen Schlaganfall – sind besser denn je. „Für die Patienten, die wir wegen eines Gefäßverschlusses behandeln müssen, hat sich das Zeitfenster für eine Therapie in den letzten Jahren deutlich erweitert. Zudem stehen neue Medikamente zur Verfügung, die sicherer und unkomplizierter verabreicht werden können. Ein enormer Vorteil!“, erklärt der 1. Vorsitzende der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), Professor Stefan Schwab, anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall morgen am 10. Mai. Besonders aber betont der Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, hätten Neurologen und Neurochirurgen seit März endlich für die Patienten, bei denen eine Hirnblutung die Ursache das Schlaganfalls darstellt, den wissenschaftlichen Beweis vorliegen, dass diese in ausgewählten Fällen von einer OP profitieren können. „Es hat sich extrem viel getan in den letzten Monaten!“

Stroke Summer School 2024

04. – 06.09.2024
Leipzig

Umfrage zur Einführung von Tenecteplase in Deutschland

28.03.2024
Die Diskussionen der letzten Wochen lassen vermuten, dass es viele unterschiedliche Ansätze für die zukünftige Thrombolyse in Deutschland geben wird.
Bitte nehmen Sie sich 3min Zeit für diese Umfrage der LMU München.

Zulassung von Tenecteplase: DSG bezieht Stellung

(28.02.2024) Nach der erfolgreichen Zulassungserweiterung von Tenecteplase (TNK) zur systemischen Thrombolysetherapie auch für Patientinnen und Patienten mit akutem Hirninfarkt, hat die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) eine dezidierte Stellungnahme zu den Vor- und Nachteilen des neuen Thrombolytikums veröffentlicht. Bislang war der Wirkstoff als Alternative zu Alteplase (ALT) in Europa nur zur Behandlung des akuten Myokardinfarktes zugelassen. „Tenecteplase (0,25mg/kg) kommt unserer Auffassung nach weiterhin als Alternative zur systemischen Thrombolyse bei Schlaganfallpatienten im 4,5-Stunden-Zeitfenster in Betracht, insbesondere wenn auch eine endovaskuläre Schlaganfalltherapie geplant ist“, bestätigt jetzt der erste Vorsitzende, Professor Stefan Schwab, Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen. Somit bleibt die Fachgesellschaft auch nach der Sichtung neuer Daten bei ihrer bereits 2022 formulierten Empfehlung. Tenecteplase habe in der Anwendung logistische Vorteile, aber die erhebliche Preissteigerung erschwere die Akzeptanz, formuliert es die DSG.

Forschungspreis Fürst Donnersmarck-Stiftung

Das Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin vergibt im Rahmen der Stiftungssatzung einen Forschungspreis zur Neurorehabilitation.
Abgabe erbeten bis zum 30. Juni 2024.

Prof. Stefan Schwab ist neuer 1. Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft

(16.01.2024) Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) hat seit Jahresanfang turnusgemäß einen neuen Chef: Prof. Dr. med. Dr. h. c. Stefan Schwab führt die Fachgesellschaft die kommenden zwei Jahre an. Der Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen wird sein Hauptaugenmerk vor allem auf die Begleitung der Krankenhausreform legen. Auch – oder gerade deshalb – will Stefan Schwab ebenfalls die Professionalisierung der DSG in seiner Zeit maßgeblich vorantreiben. „Es ist mein Ziel, dass die DSG als wesentliche medizinische Fachgesellschaft noch mehr wahrgenommen wird und ihren Auftritt weiter professionalisiert“, erklärt der neue 1. Vorsitzende seine Agenda. Man müsse gegenüber den zahlreichen politischen Gremien deutlich machen, dass die DSG sich mit der Therapie und Prophylaxe einer der häufigsten Volkserkrankungen in Deutschland beschäftigt. „Wir werden mitsprechen!“, verspricht Schwab.

Agenda der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft für 2024 ist gesetzt

(31.12.2023) „Nichts ist in Stein gemeißelt!“ Das hat Professor Darius Nabavi in seiner Funktion als 1. Vorsitzender der DSG immer wieder lernen müssen. Der Personalmangel auf den Stroke-Units sowie die Veränderungen in der Krankenhauslandschaft durch die laufende Krankenhausreform beschäftigen deshalb die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) heute wie morgen, um die Versorgung aller Schlaganfall-Patienten flächendeckend sowie qualitativ auf höchstem Niveau aufrechterhalten zu können.