NIH-Schlaganfall-Skala: DSG veröffentlicht deutschsprachige Schulungsplattform

(01.07.2024) Eine deutschsprachige Schulung zur Anwendung der National Institute of Health Stroke Scale (NIHSS), unbürokratisch und kostenfrei zugänglich sowie gleichermaßen für Ärzte wie auch Pflegekräfte konzipiert – die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) stellt stolz ihre neue Schulungsplattform vor. Diese ist seit dem ersten Juli unter www.dsg-nihss.de erreichbar. „Damit ist ein neues Kapitel in der Schlaganfall-Versorgung in Deutschland aufgeschlagen“, ist Professor Darius Nabavi, 2. Vorsitzender der DSG, überzeugt. Denn die DSG hat nach dem Vorbild der amerikanischen Kollegen die Online-Schulung weiterentwickelt. Auch vergibt die DSG für jeden angemeldete Teilnehmer am Ende ein eigenes Zertifikat.

Reform der Notfallversorgung: „Nachbesserungen am Gesetzesentwurf sind unbedingt erforderlich“

(28.06.2024) Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) legen in einer umfassenden Stellungnahme ihre Kritikpunkte am Referentenentwurf des Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung (Fassung vom 03.06.2024) dar. Die Fachgesellschaften befürchten, dass die nun vorgelegten Vorschläge zur dringend benötigten Reform der Notfallversorgung wesentliche Ziele verfehlen und so die Chance für eine erhebliche Verbesserung der neurologischen Notfallversorgung, insbesondere der Schlaganfallversorgung, nicht genutzt wird. Der Gesetzesentwurf müsse daher dringend nachgebessert werden, um bereits bestehenden Versorgungsengpässen und Qualitätseinbußen entgegenzuwirken und mögliche neue Fehlentwicklungen zu vermeiden.

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft: Immer bessere Behandlungs­­möglichkeiten für Patienten

(09.05.2024) Gute Nachrichten: Die Möglichkeiten zur Therapie und Prophylaxe nach einem Gefäßverschluss im Gehirn oder einer Hirnblutung – beides mögliche Auslöser für einen Schlaganfall – sind besser denn je. „Für die Patienten, die wir wegen eines Gefäßverschlusses behandeln müssen, hat sich das Zeitfenster für eine Therapie in den letzten Jahren deutlich erweitert. Zudem stehen neue Medikamente zur Verfügung, die sicherer und unkomplizierter verabreicht werden können. Ein enormer Vorteil!“, erklärt der 1. Vorsitzende der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), Professor Stefan Schwab, anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall morgen am 10. Mai. Besonders aber betont der Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, hätten Neurologen und Neurochirurgen seit März endlich für die Patienten, bei denen eine Hirnblutung die Ursache das Schlaganfalls darstellt, den wissenschaftlichen Beweis vorliegen, dass diese in ausgewählten Fällen von einer OP profitieren können. „Es hat sich extrem viel getan in den letzten Monaten!“

Zulassung von Tenecteplase: DSG bezieht Stellung

(28.02.2024) Nach der erfolgreichen Zulassungserweiterung von Tenecteplase (TNK) zur systemischen Thrombolysetherapie auch für Patientinnen und Patienten mit akutem Hirninfarkt, hat die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) eine dezidierte Stellungnahme zu den Vor- und Nachteilen des neuen Thrombolytikums veröffentlicht. Bislang war der Wirkstoff als Alternative zu Alteplase (ALT) in Europa nur zur Behandlung des akuten Myokardinfarktes zugelassen. „Tenecteplase (0,25mg/kg) kommt unserer Auffassung nach weiterhin als Alternative zur systemischen Thrombolyse bei Schlaganfallpatienten im 4,5-Stunden-Zeitfenster in Betracht, insbesondere wenn auch eine endovaskuläre Schlaganfalltherapie geplant ist“, bestätigt jetzt der erste Vorsitzende, Professor Stefan Schwab, Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen. Somit bleibt die Fachgesellschaft auch nach der Sichtung neuer Daten bei ihrer bereits 2022 formulierten Empfehlung. Tenecteplase habe in der Anwendung logistische Vorteile, aber die erhebliche Preissteigerung erschwere die Akzeptanz, formuliert es die DSG.

Jetzt noch Plätze für DSG Stroke Unit Winter School sichern!

(19.01.2024) Kompaktes Fachwissen. Netzwerken. Und ein Ort für Pflegefachpersonen an vorderster Stelle. Das ist die Idee der Stroke Unit Winter School der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG). Am Samstag, den 3. Februar, öffnet die Schule in diesem Jahr wieder ihre Pforten – dieses Mal in Kassel. „Wir freuen uns auf eine hochkarätige, interprofessionelle Fortbildung für Pflegefachpersonen, Beschäftigte in therapeutischen Gesundheitsberufen, Studenten und Mitglieder des ärztlichen Dienstes“, so die Organisatoren Jan Röttgers, Privatdozent Dr. Joji Kuramatsu und Professor Waltraud Pfeilschifter.

„Stroke-Units müssen als Hochverlässlichkeitseinrichtungen funktionieren“

(26.10.2023) Schlaganfallversorgung gestern, heute und morgen: Es ist viel in Bewegung. Eines aber ist klar: Ohne Professor Otto Busse würde die Krankenhauslandschaft rund um den Schlaganfall heute in Deutschland anders aussehen. Auch durch seine Aktivitäten wurde der Schlaganfall überhaupt erst eine neurologische Erkrankung. Vor rund 30 Jahren baute Busse die ersten Stroke-Units in Deutschland auf und beriet andere Kliniken in puncto Ausstattung und Personal – bis schließlich das Zertifizierungsnetzwerk stand.

Neue Studie zeigt: Schlaganfallnachsorge könnte durch strukturiertere Versorgung verbessert werden

Berlin, Juli 2023 – Lähmungen, Gedächtniseinbußen oder Depressionen – die Folgen nach einem Schlaganfall sind oft gravierend und langfristig. Ein „Weiter so“ kann es für viele Menschen nach einem Hirninfarkt deshalb nicht geben. Doch selbst wenn der Schlaganfall folgenlos vorübergeht, sollten die Betroffenen nicht einfach zum „Weiter so wie zuvor“ zurückkehren. Denn auf einen Schlaganfall folgt oft ein zweiter, der nicht selten mit deutlich schwerwiegenderen Nachwirkungen einhergeht, mahnt die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft e.V. (DSG).

Schlaganfall-Experten fordern angemessenen Vorhaltekostenanteil für zertifizierte Stroke Units

DSG: Abgestufte Vorhaltekosten für Spezialkliniken ermöglichen die Aufrechterhaltung einer hochwertigen Therapiequalität
Berlin, Juli 2023 – Weitere 5.000 Schlaganfall-Patienten könnten jährlich in Deutschland das erste Jahr nach einem Hirninfarkt überleben, wenn alle Patienten in Krankenhäusern mit Spezialabteilungen – sogenannten Stroke Units – behandelt würden. Das ist ein zentrales Ergebnis einer aktuellen Analyse der Reformkommission zur Krankenhausversorgung. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft e.V. (DSG) begrüßt das besondere Augenmerk, das auf die Akutversorgung des Schlaganfalls gelegt wird. Neben dem für den Erfolg der Akuttherapie relevanten Zeitfaktor, der für eine regionale Krankenhaus-versorgung spricht, weisen die hohen Anforderungen an fachliche Expertise, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Medizintechnik auf die Notwendigkeit der Zentralisierung der Versorgung hin. Insbesondere für den flächendeckenden Einsatz der mechanischen Thrombektomie ist eine überregionale Zusammenarbeit der Spezialeinrichtungen notwendig. Die DSG fordert daher von der Bundesregierung bei der weiteren Planung der Krankenhausreform an dem bundesweiten Netzwerk an zertifizierten Stroke Units festzuhalten und zudem ausreichend finanzielle, abgestufte Mittel dafür einzuplanen.

Thrombektomie revolutioniert die Schlaganfallbehandlung weiter – neue Studien bescheinigen Therapieerfolg auch bei bereits bestehendem Gewebeschaden

Aktionstag gegen den Schlaganfall am 10. Mai
DSG-Experten stellen neue Erkenntnisse vor

Berlin, Mai 2023 – Die moderne Medizin kann die häufigste Ursache für einen Schlaganfall – ein Blutgerinnsel im Gehirn – entweder medikamentös durch Thrombolyse oder mechanisch mittels Thrombektomie beheben. Eine Thrombektomie brauchen vor allem Patientinnen und Patienten mit Verschlüssen der großen gehirnversorgenden Schlagadern, denn diese lassen sich medikamentös oft nur unzureichend öffnen. Bisherige wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigten der Thrombektomie jedoch nur dann eine große Wirkungskraft, wenn sie bei schweren Schlaganfällen nach bestimmten Selektionskriterien durchgeführt wurde, so dass die Infarktbildung noch nicht zu stark ausgedehnt war. Zwei neue Studien belegen nun, dass Menschen mit schweren Hirninfarkten mit dieser modernen Therapie sogar innerhalb eines Zeitfensters von 24 Stunden noch erfolgreich behandelt werden können. Anlässlich des Aktionstags gegen den Schlaganfall am 10.Mai 2023 berichten Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) über die neuen Erkenntnisse.

Neue Studie zeigt: Stress erhöht das Schlaganfallrisiko um bis zu 30 Prozent – DSG empfiehlt stressreduzierende Maßnahmen zur Prävention

Berlin, Februar 2023 – Zu viel Stress ist ungesund – das ist allgemein bekannt. Wie sehr dieser das Schlaganfallrisiko erhöhen kann, belegt nun eine aktuelle Studie: In der internationalen, retrospektiven Fallstudie mit 26.812 Personen aus 32 Ländern wiesen Wissenschaftler der Universität Galway (Irland) einen deutlichen Zusammenhang zwischen einem Hirninfarkt und einem erhöhten Stresslevel nach. Das Ergebnis: Aus der Gruppe der Schlaganfall-Betroffenen berichteten rund 21 Prozent von einem erhöhten Maß an Stress, während es in der Kontrollgruppe, die sich aus Personen ohne einen Hirninfarkt zusammensetzte, nur 14 Prozent waren. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) weist auf dieses Risiko hin und rät dringend zur Stressprävention. Sie ruft weiter dazu auf, bei Schlaganfallsymptomen – Sprachstörungen oder Lähmungen – unverzüglich medizinische Hilfe zu suchen, um Langzeitschäden zu verhindern.

Lähmungen und Gedächtnisverlust können Folgen von einem unbemerkten Hirninfarkt sein

DSG warnt: „Stumme Hirninfarkte“: Unbemerkt, aber nicht harmlos

Berlin, Dezember 2022 – Sprach- und Sehstörungen, Lähmungserscheinungen – die Folgen eines Schlaganfalls sind häufig gravierend. Der Hirninfarkt ist in der Regel ein lebensveränderndes, einschneidendes Erlebnis – ein Hirninfarkt kann aber auch unbemerkt verlaufen. Solche „stummen Ereignisse“ sind dennoch nicht ungefährlich. Nach mehreren Ereignissen dieser Art kann die Gedächtnisleistung des Betroffenen stark leiden. Zudem steigt nach einem stummen Hirninfarkt das Risiko erheblich, erneut eine Durchblutungsstörung zu erleiden. Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) machen darauf aufmerksam, dass solche Ereignisse ernst genommen und professionell behandelt werden müssen.

Wie die Schlaganfallbehandlung trotz Lieferengpass aufrecht erhalten bleibt

Oktober 2022 – Die Nachricht über einen Lieferengpass von Alteplase verbreitete sich im Frühjahr 2022 dieses Jahres rasch – denn ein Mangel an diesem Medikament kann für viele Schlaganfall-Patienten lebensbedrohlich werden. Alteplase ist das wichtigste Medikament zur Akutbehandlung von Schlaganfallerkrankten: Es kann ein Blutgerinnsel, das ein Gefäß im Gehirn eines Schlaganfallpatienten verstopft, wieder auflösen. Das Medikament wird weltweit ausschließlich durch das deutsche Unternehmen Boehringer Ingelheim hergestellt, diese Monopolstellung erhöht die Brisanz des Lieferengpasses. Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) machen deshalb auf ihrer Online-Pressekonferenz am Mittwoch, den 26. Oktober auf die Problematik aufmerksam und zeigen Maßnahmen auf, wie einem drohenden Versorgungsengpass entgegengewirkt wird.

Medikamentöse Thrombolyse vs. mechanische Thrombektomie oder beides? Experten geben Empfehlungen zu Schlaganfall- Therapien

Oktober 2022 – Die Behandlung von Schlaganfallpatienten mit einer medikamentösen, gerinnselauflösenden Therapie (systemische Thrombolyse mit dem Medikament Alteplase) ist seit 25 Jahren gängige Praxis. Seit einigen Jahren hat sich auch die mechanische Gerinnselentfernung (endovaskuläre Thrombektomie) in der Routine-Versorgung von Schlaganfall-Patienten etabliert. Ob die beiden Behandlungsverfahren in Kombination angewendet werden sollten, war lange nicht klar. Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) stellen auf ihrer Online-Pressekonferenz am Mittwoch, den 26. Oktober zum Weltschlaganfalltag (29. Oktober) nun neueste Studien dazu vor: Diese Erkenntnisse sehen klare Vorteile einer Kombinationstherapie nur, wenn diese innerhalb von 4,5 Stunden nach dem Beginn des Hirninfarkts erfolgt. Im späteren Zeitfenster kann auf die systemische Thrombolyse auch verzichtet werden. Von besonderer Bedeutung ist dies gerade aufgrund der Lieferengpässe beim Medikament Alteplase. Die DSG setzt sich stark dafür ein, dass daraus kein Versorgungsengpass wird – und stellt Maßnahmen dazu auf ihrer Online-Pressekonferenz vor.

Hitzewelle erhöht Risiken für einen Schlaganfall – worauf Risikogruppen jetzt achten sollten

Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) geben Tipps zur Prävention

August 2022 – Wie der Rest Europas, so stöhnt auch Deutschland unter der aktuellen Hitzewelle. Die trockene Hitze kann vor allem für Ältere und für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall bedeuten. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) rät deshalb dringend, dass sich die Risikogruppen bei diesem Wetter vermehrt in kühlen Räumen aufhalten und unbedingt ausreichend trinken sollten. Sie sollten zudem auch auf Warnsignale wie beispielsweise einen schnelleren Herzschlag, Luftnot oder die typischen Schlaganfallzeichen – zum Beispiel auf plötzliche halbseitige Schwäche, Seh- oder Sprachausfall – achten.

Neue Leitlinie der DGN und der DSG zur Sekundärprävention von Schlaganfällen

04.07.2022 – Heute wurde die S2k-Leitlinie „Sekundärprophylaxe ischämischer Schlaganfall und transitorische ischämische Attacke“ [1, 2] publiziert. Teil 1 (LL 030/133) beschäftigt sich mit Plättchenhemmung und Antikoagulation sowie der Therapie von Hypercholesterinämie und Hypertonie zur Vermeidung von Folgeschlaganfällen. Teil 2 (LL 030/143) der neuen Leitlinie fokussiert auf die darüberhinausgehenden Risikofaktoren, darunter unter anderem auf den Lebensstil, Diabetes mellitus, die Hormonersatztherapie und die Schlafapnoe. Es zeigt sich, dass Betroffene selbst viel dazu beitragen können, ihr Risiko für Folgeschlaganfälle zu senken.

Zehn Millionen Europäer leben mit den Folgen eines Schlaganfalls – DSG fordert Optimierung der Nachsorge

Tag gegen den Schlaganfall
Anlässlich des bundesweiten Aktionstags am 10. Mai unterstützen DSG-Experten Vorhaben der Bundesregierung zum Ausbau der Nachsorge

Gemeinsam im Kampf gegen den Schlaganfall: DSG stärkt die Zusammenarbeit von Pflegekräften, Therapeuten und Ärzten

Interdisziplinäre Teams ermöglichen beste Genesungsbedingungen.

Februar 2022 – Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen, Sehverlust – die Folgen eines Schlaganfalls können gravierend sein.

Neue Studie zeigt: Stillen senkt Schlaganfall-Risiko um zwölf Prozent

DSG erläutert medizinischen Zusammenhang und benennt Risiken und Vorsorgemöglichkeiten für „weiblichen Schlaganfall“.

Januar 2022 – Frauen sind mit 55 Prozent häufiger von einem Schlaganfall betroffen als Männer – und sie haben mehr Risikofaktoren.

DSG warnt: Vierte Corona-Welle gefährdet rechtzeitige Behandlung von Schlaganfallpatienten

Zu wenig Betten auf Spezialstationen und zu spät eingesetzte Therapien führen zu Problemen in der Schlaganfallbehandlung.

Dezember 2021 – Selbst schwer erkrankte Schlaganfall-Patienten können aufgrund der angespannten Situationen in Krankenhäusern momentan manchmal nicht adäquat behandelt werden – so die Einschätzung von Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG).

Jeder zehnte Schlaganfall-Patient wird per Telemedizin versorgt – DSG-Experten fordern einheitliche Finanzierung

DSG-Experten berichten auf ihrer Online-Pressekonferenz am 26. Oktober über erfolgreiche Konzepte.

Berlin, Oktober 2021 – Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute bis zum Beginn der Behandlung – dabei kommt der Telemedizin mittlerweile eine zentrale Bedeutung zu.

Neue Schlaganfall-Leitlinie: Empfehlungen für Delir-Patienten, medikamentöse und therapeutische Vorgaben und geschlechtsspezifische Unterschiede

Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) berichten auf ihrer Online-Pressekonferenz am 26. Oktober über die neue Leitlinie.

Berlin, September 2021 – Wer nach einem Schlaganfall Störungen in der Aufmerksamkeit, im Bewusstsein oder in der Wahrnehmung hat, leidet möglicherweise unter einem sogenannten Post-Stroke-Delir.

Forschen, Fördern, Umsetzen: DSG treibt seit 20 Jahren klinische Schlaganfall-Forschung und Weiterbildung voran

Schlaganfall-Experten berichten auf ihrer Online-Pressekonferenz am 26. Oktober über Meilensteine ihrer 20-jährigen Aktivitäten.

Berlin, September 2021 – In Deutschland erkranken jährlich rund 260.000 Menschen an einem Schlaganfall – oft mit gravierenden Folgen:

Europäischer Schlaganfall-Aktionsplan: Optimierung der Versorgung bis 2030 / DSG will Nachsorge in Deutschland stärken

Schlaganfall-Organisationen und Patientenfürsprecher wollen möglichst einheitliche Behandlungsstandards in Europa durchsetzen.

August 2021 – Mehr als eine Million Schlaganfälle jährlich und 460.000 Sterbefälle – der Hirninfarkt trifft in Europa jedes Jahr sehr viele Menschen.

Bei Vorhofflimmern: Implantierbare Herzmonitore erkennen Risiko auf einen erneuten Schlaganfall besser als Elektrokardiogramme

Amerikanische und kanadische Forscher entdeckten Vorhofflimmern bei Schlaganfall-Patienten mit implantierbaren Herzmonitoren deutlich häufiger als üblich / DSG empfiehlt weitere Studien.

Berlin, Juni 2021 – Etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland sind von Vorhofflimmern betroffen. Sie haben ein vier- bis fünffach erhöhtes Risiko für einen ischämischen Schlaganfall.

Verlängertes stationäres EKG-Monitoring nach ischämischem Schlaganfall entdeckt häufiger Vorhofflimmern

20. Mai 2021 – Vorhofflimmern (VHF) ist ein wichtiger Schlaganfall-Risikofaktor. Betroffene werden nach einem ischämischen Schlaganfall zur Rezidiv-Prophylaxe antikoaguliert.

DSG: Impfung gegen COVID-19 für Schlaganfall-Patienten kann schlimme Verläufe und schwere Behinderungen verhindern

10.Mai: Tag gegen den Schlaganfall

Berlin, Mai 2021 – Eine Impfung gegen COVID-19 schützt nicht nur vor der Viruserkrankung, sondern auch vor Schlaganfällen, da diese unter Corona-Patienten vermehrt auftreten – darauf macht die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich des Tags gegen den Schlaganfall am Montag, den 10. Mai 2021 aufmerksam.

Schlaganfall und dann?! – Wie mit einer gezielten Rehabilitation der Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben gelingt

Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) begrüßt neue Initiative für mehr Reha-Sportangebote aus Nordrhein-Westfalen/ Konzept sollte bundesweit zum Einsatz kommen.

Berlin, Februar 2021 – Sprachstörungen, Sehverlust, Lähmungserscheinungen – die Folgen nach einem Schlaganfall sind oft gravierend.

Zweite Corona-Welle: Ein Schlaganfall ist auch in Krisenzeiten ein medizinischer Notfall

DSG-Experten appellieren: Bei Schlaganfallsymptomen sollten sich Patienten umgehend in ärztliche Behandlung begeben.

Berlin, Januar 2021 – Während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 haben Patienten mit Schlaganfallsymptomen viel seltener ärztliche Hilfe in Anspruch genommen als in normalen Zeiten, das belegen aktuelle Zahlen.

Welt-AIDS Tag 2020: HIV-Infektion erhöht das Schlaganfallrisiko stark

DSG-Experten informieren über medizinischen Zusammenhang und geben Empfehlungen zur Prävention.

Berlin, November 2020 – Menschen mit einer HIV-Infektion haben ein um rund 50 Prozent höheres Risiko, an einem Schlaganfall zu erkranken wie nicht Infizierte – darauf macht die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich des Welt-AIDS-Tages 2020 aufmerksam.

Schwerer Schlaganfall: Behandlung auf regionaler oder überregionaler Stroke Unit?! Neue Studie bescheinigt beiden Modellen gleichen Erfolg

DSG: Spanische RACECAT-Studie verdeutlicht die Stärke des deutschen Schlaganfallnetzwerks aus regionalen und überregionalen Stroke Units

Berlin, 19. November, 2020 – Bei Patienten mit einem schweren Schlaganfall zählt jede Minute bis zum Behandlungsbeginn, doch wo sollen sie behandelt werden – auf einer regionalen Schlaganfallstation oder auf einer weiter entfernt gelegenen spezialisierteren, überregionalen Stroke Unit?

Telemedizinische Schlaganfallversorgung: Warum besonders Patienten in ländlichen Regionen profitieren

Berlin, Oktober 2020 – Die Bedeutung der Telemedizin ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen – und hat aufgrund der COVID-19 Pandemie nun noch einen weiteren Schub nach vorne erfahren.

DSG-Experten informieren: Corona-Infektion – und dann ein Schlaganfall?! Warum das Virus Hirninfarkte begünstigt

Online-Pressekonferenz der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) am 26. Oktober zum Weltschlaganfalltag 2020

Berlin, September 2020 – Wer an dem Coronavirus erkrankt, hat infolgedessen oft ein erhöhtes Schlaganfallrisiko – das zeigen aktuelle, wissenschaftliche Erkenntnisse.

Schlaganfall-Risiko gezielt senken?! Experten der DSG raten zur Grippeimpfung als Prävention

Online-Pressekonferenz der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) am 26. Oktober zum Weltschlaganfalltag

Berlin, September 2020 – Ob COVID-19 oder Influenzagrippe – viele Infektionskrankheiten erhöhen das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen des Gefäßsystems wie für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt.

Weltschlaganfalltag 2020: COVID-19 und Schlaganfall: Neues zu medizinischen Zusammenhängen und zur Versorgung in Krisenzeiten ++Grippeschutzimpfung als Schlaganfallprävention

Online-Pressekonferenz der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) am 26. Oktober zum Weltschlaganfalltag

Termin: Montag, 26. Oktober, 11:00 bis 12:00 Uhr
Anmeldung und Link für die Teilnahme an der Online-Pressekonferenz
https://attendee.gotowebinar.com/register/4899955286860461583

Ernährung und Schlaganfallrisiko: Weniger Eier, weniger Hirnblutungen. Weniger rotes Fleisch, weniger Hirninfarkte?

25. August 2020 – Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, Nüsse und Samen, Käse und Molkereiprodukte schützen vor Hirninfarkten, der Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch hingegen erhöht (möglicherweise) das Risiko.

Glücklose „Glückspille“: Fluoxetin führte nicht zur Verbesserung funktioneller Fähigkeiten nach Schlaganfall

31. Juli 2020 – Gleich zwei große randomisierte, placebokontrollierte Studien [1, 2] kamen zum gleichen Ergebnis: Fluoxetin (besser bekannt als „Prozac“) konnte nicht zur Verbesserung funktioneller Fähigkeiten nach einem Schlaganfall beitragen, führte aber zu mehr Nebenwirkungen.

Thrombektomie mit oder ohne vorangehende Lysetherapie bei Schlaganfall

9. Juni 2020 – Nach einem Schlaganfall durch ein gefäßverstopfendes Blutgerinnsel (Thrombus) muss so schnell wie möglich die Durchblutung der betroffenen Hirnregion wiederhergestellt werden.

Tag gegen den Schlaganfall: COVID-19 kann einen Hirninfarkt begünstigen

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG): Neuartiges Virus kann neurologische Krankheiten hervorrufen

Berlin, Mai 2020 – Schwere Atemwegserkrankungen und Lungenentzündungen – das sind bekannte gravierende Auswirkungen von COVID-19. Doch das Virus kann – insbesondere bei schweren Verläufen – auch zu einem Schlaganfall führen.

Auch in Krisenzeiten Schlaganfallsymptome ernst nehmen

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft appelliert: Bei Anzeichen sofort in die Klinik.

Berlin, April 2020 – Schlaganfallexperten raten dringend, Anzeichen für einen Schlaganfall auch in Zeiten der Corona-Epidemie ernst zu nehmen, die 112 zu wählen und sich umgehend notfallmedizinisch in einer Klinik behandeln zu lassen.

Interventionelle Therapie ist bei Schlaganfall trotz blutverdünnender Therapie möglich

12. März 2020 – Bei Schlaganfällen, die durch einen Gefäßverschluss der hirnversorgenden Gefäße durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) entstehen, muss das Gerinnsel so bald wie möglich durch eine medikamentöse Auflösung (Lyse) oder einen Gefäßkatheter-Eingriff (Thrombektomie) entfernt werden.

Neue Studie: Mobile Stroke Units verbessern Chancen von Schlaganfallpatienten gravierend

DSG befürwortet verstärkten Einsatz der Rettungswagen.

Berlin – Die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten ist in Deutschland im internationalen Vergleich schon auf einem sehr hohen Niveau – doch sie könnte noch weiter optimiert werden. Wenn vermehrt speziell ausgerüstete Krankenwagen – sogenannte Mobile Stroke Units – zum Einsatz kommen würden, könnte das die Behandlungsergebnisse noch erheblich verbessern.

Schlaganfall – und dann?! Mit Cholesterinsenkern erneutem Hirninfarkt effektiv vorbeugen

Berlin, Januar 2020 – Wer bereits einen Schlaganfall erlitten hat, kann das Risiko für einen weiteren Hirninfarkt durch eine lipidsenkende Therapie mit Statinen nachweislich reduzieren. Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) empfehlen die regelmäßige Einnahme der Cholesterinsenker zur Sekundärprävention.